Dienstag, 10. November 2009

Mal wieder was musikalisches





Sonntag, 8. November 2009

Nachtrag zu einfach nur Dumm

Es gibt Sachen die sind wirklich nur als Dumm zu bezeichnen, doch es gibt noch Steigerungen. Ein gewisser Semael Nahash genannt Samael oder auch Sammy, hatte vor einiger Zeit die Frechheit zu behaupten, dass die Musikseite Aryanmusic keinen rechtsextremen Hintergrund hatte. Dies war nur der Auftakt zu einer regelrechten Kommentarschlacht, nebenbei gesagt: ich habe mich königlich amüsiert, wo der Herr Samael eine recht unglückliche Figur machte. Irgendwann gingen ihm die Argumente aus und als er dann noch schliesslich der Lüge überführt wurde war Schluss mit Lustig. Nun möchte ich nochmals nachdoppeln mit einem netten Eintrag eines Herrn Fisherman im Gästebuchbereich. Dieser Herr Fisherman erwähnt eine top88site (was leider keine Flirtvermittlung für rüstige Rentner ist, sondern eine Linksammlung für Neonazis), über die er auf die Seite gefunden hat. Gleichzeitig führt der Herr ein Porträt von dem Herrn Schickelgruber und Hakenkreuz im Avatarfeld. Als ob das nicht schon genug wäre prangt gleich daneben ein Banner von 88topsites....Und dann noch zu behaupten, dass man weder rechtsextrem, noch Neonazi wäre oder die andere unglaubwürdige Erklärung mit der Namensfusion, das ist einfach nur dummdreist.

Da fragte ich mich aufs Neue, wie dumm sind eigentlich Nazitrus, ist da jegliche Hirnmasse verlorengegangen? Soviel zur Herrenrasse.

Montag, 2. November 2009

Unruhige Unruhestifter stiften ordentlich Unruhe

Vor einiger Zeit ist er wieder aufgeschlagen, aus der Versenkung aufgetaucht wie ein Ding aus einer anderen Welt oder das Ding aus dem Sumpf? Egal, auf jeden Fall ein Zeitgenosse mit dem verwesenden Charmes eines feuchten Darmwindes, wo er auftaucht geht jeder weg der diese Anwesenheit nicht schätzt, denn er ist leider sesshaft. Doch, oh Graus, er kommt meist nicht alleine, denn in seinem Fahrwasser finden sich viele gar merkwürdige Gesellen, seien egomanische Phrasendrescher, rechtsextreme Schwulenhasser, narzistische Neonazis mit grausamem Hang zur Selbstüberschätzung und viele mehr, der reinste Wanderzirkus mit einer Menagerie gar kurioser Gestalten.

Verwundert es, dass aus diesem Grunde einige den Weg des virtuellen Harakiris gewählt haben um ihm fernbleiben zu können. Leute die es einfach müde und leid sind sich mit ihm zu beschäftigen, abzugeben oder für ihn als seelische Müllkippe herhalten zu müssen. Am Anfang hat man vielleicht noch Mitleid, aber noch der x-ten Suizidankündigung wirds langsam unglaubwürdig. Glaubwürdig wird nur eines, dieser Mann braucht dringend professionelle Hilfe.

Man mag sich jetzt fragen, was soll das Gelaber, all dies Blah und Sülz, auch wenn es dem Ding aus dem Sumpf, dem virtuellen Ephialtes nicht zu Ruhme gereicht so hat er doch dann wieder das Gefühl Aufmerksamkeit zu kriegen. Das mag sein, aber momentan holt er die hauptsächlich an einem anderen Ort ab, aber auch dort kommen die Leute irgendwann dahinter mit wem sie es zu tun haben. Ich habe mich aus gutem Grund von diesem schauerlichen Spektakel zurückgezogen, zum einen will ich mit dem Herrn nichts zu tun haben und zum zweiten kann er so nicht wieder wie so oft behaupten ich hätte alle gegen ihn aufgehetzt, wenn er es mit seiner üblichen Masche wieder mit den Leuten voll verbockt hat.

Freitag, 30. Oktober 2009

Manchmal trifft es halt doch die richtigen.

So brutal, bösartig und gefühllos das klingen mag, aber das dachte ich als ich von Jürgen Riegers Schlaganfall hörte und nicht wirklich traurig war ich als ich Heute Morgen erfahren habe, dass er nun nicht mehr unter den Lebenden weilt. Der spontane Gedanke hier: ein Verlust für seine Familie, seine Partei und die Rechtsextreme Szene, aber kein Verlust für die Menschheit. Ein etwa ähnlicher Fall wie bei Ian Stuart.
Aber das Leben geht weiter, Extra3 wird auch eine neue Witzfigur finden, Kandidaten gibts ja derer genug in der braunen Ecke.

Wie die Doppelaxt im Wald. II

Ein kurzes Update, die Doppelaxt Community hat gemerkt, dass sie wieder unerwünschte Aufmerksamkeit bekommen haben, darum ist es leider nicht mehr möglich die Ausführungen zum Thema Pädophilie vor Ort zu studieren. Irgendwie scheint man da ein Problem mit den eigenen Aussagen zu haben oder zumindest ein Problem damit zu ihnen stehen zu können. War auch letztes mal so, als der Admin nicht mehr weiterwusste und ihm die Argumente ausgingen. Immerhin kam es dieses Jahr nicht zu den grossen Pöbeleien wie im Jahr zuvor, denn diesmal wurde etwaigen Entgleisungen vorgebeugt und der Thread mit einem sehr klaren Statement geschlossen.

Eigentlich muss dazu nichts mehr gesagt werden, denn dass nicht nur ich die malka-Monologe und die denkfreie Polemik "etwas" merkwürdig und schon gar nicht überzogen finde, war ja wohl klar.
Nichtedestotrotz hat mir der Admin vom Zentralrat einen interessanten Denkanstoss geliefert.

Ich zitiere mal
Original von Artaios
Zudem weiß ich auch nicht was man von einem Mann halten soll der irgendwie extrem feministische Ansichten hat und entsprechende weibliche Klientel um sich scharrt. Aber dazu möge sich jeder selbst seine Gedanken machen. Möglicherweise irgendeine exotische Art des Frauenanbaggerns.

Hm, im Grunde zwar nur Spekulation, aber ich habe mich schon früher gefragt was einen Mann dazu treibt extreme feministische Positionen zu vertreten. Diese Eigennutztheorie würde zwar wiederum die feministische Position untermauern, im Sinne von "alle Männer sind Schweine".
Nein, jetzt muss ich mir selber Einhalt gebieten, ansonsten driftet dieser Artikel in pratchetteske Absurditäten ab, die aber meist nicht weit weg von der Wahrheit sind.

Naja, dann kam wieder die übliche Antwort auf die Sache mit der Rekrutierung der Doppelaxtmitglieder, sie rekrutieren ja angeblich neue Mitglieder in Webforen für Missbrauchsopfer, darauf angesprochen reagieren die (oder der?) Doppelaxtvertreter meist sehr heftig, also noch heftiger als schon Normalzustand ist. Es wird mal Zeit da etwas zu recherchieren.

Donnerstag, 29. Oktober 2009

Wie die Doppelaxt im Wald.

Wer mag sich noch an die Schwarzen Schafe erinnern? Kaum wird wieder was über sie geschrieben taucht wie Beetlejuice wieder ein Vertreter derer Community auf, zwar immer neue Namen, aber von der Ausdrucksweise her immer der gleiche. Wieder einmal gab es ein Update von Cele, da die dortige Community das Internetsperrgesetz von der Frau Zensursula von der Leyen gutheissen würde. Ich ging mal hin um mir mein eigenes Bild zu machen. Hier mal ein paar Eindrücke:

  1. Wirklich sachlich wird nicht diskutiert
  2. Man kriegt irgendwie das Gefühl vermittelt das der Admin malka hauptsächlich mit sich selbst einen Monolog führt, 12 von 17 Beiträge, und zwar auf eine Art wie ich sie in diversen Extremistenforen schon öfters erlebt habe. Also da könnten sie sich glatt mit der Westboro Baptist Church zusammentun man würde von der Sprache her kaum einen Unterschied bemerken.
  3. Man hat eher das Gefühl in einem Hassforum zu sein, wo neben sinnfreien Hasstiraden die Drohkulisse der allgegenwärtigen, lauernden Pädophilen suggeriert wird die, wenn man gewisse Gedanken zu Ende denkt, regelrecht nach der Weltherrschaft trachten.
Mehr will ich gar nicht mehr schildern und mehr wollte ich mir auch nicht mehr zumuten. Aber habe mich mal gefragt, wer oder was steckt hinter dieser Seite? Durchgeknallte Fanatiker? Ein ehemaliges Missbrauchsopfer? Woher kommt dieser offen zur Schau gestellte, blinde und regelrech fanatische Hass? Gegen Pädophile allein würde ich das noch verstehen, aber dieser Hass scheint sich auch gegen alles Männliche zu richten.
All das scheint verständlich, aber Hass war schon seit je her der falsche Weg und der falsche Antrieb um eine Veränderung zu bewirken. Kindschänder allesamt an die Wand zu stellen ist sinnlos, da das Problem nicht an der Wurzel angegangen wird. Aber wie bei vielen Dingen kommt aktionistische Symptombekämpfung immer besser an als überlegtes, längerfristiges Handeln.

Wie schon gesagt, nur Stunden später schlug Emissär dieser fragwürdigen Community im Zentralrat der Heiden auf, wieder die gleiche Reaktion wie fast ein Jahr zuvor und genau so vorhersehbar. Wahrscheinlich erledigt sich die Sache auf die gleiche Weise.

Samstag, 24. Oktober 2009

Das Geld, die Arbeit und die Zeit

So, ich habe mich nun etwa rar gemacht im Internet, aus gutem Grund. Seit zwei Wochen arbeite ich Vollzeit bei vollem Lohn. Im Grunde wusste ich schon im Vorfeld, dass ich diesen und den nächsten Monat die Arbeit von Zweien werde machen müssen, doch unverhofft kommt eben oft. Im Augenblick zieht es in der Branche meiner Firma wieder mächtig an, es kommen so ziemlich alle aus den Löchern gekrochen die nun fast ein Jahr lang kaum Geld für die Wartung oder ihre Ersatzteillager ausgeben wollten aus Angst vor den weiteren Entwicklungen der Wirtschaftskrise. Und auch die Anfragen für neue Anlagen türmen sich. So verbringe ich den Tag mit Angebote schreiben und Rücksprache mit dem CEO in den USA zu nehmen, wegen Lieferzeiten, Preisgestaltung ect. Dann wäre das Projekt in Berlin mit unserem Prototypen einer neuen Anlage für die Solarindustrie wo unser hauptverantwortlicher Ingenieur wöchentlich immer wieder für ein paar Tag zwischen Berlin und Basel hin und pendelt für Personalschulungen und Tests, da kümmere ich mich um Flüge und Unterbringung und muss den Informationsstrom soweit lenken, dass alle die Bescheid wissen müssen auch alle Informationen haben. Es verwundert nicht, dass sich mittlerweile soviel Gleitzeit angesammelt hat, dass ich alleine davon mehr als eine Woche Urlaub machen könnte.
Aber trotz allem, irgendwie gefällts mir, wenn ich jetzt noch die eine oder andere Sache vom Wissensstand vertiefen könnte würde ich die eine oder andere Arbeit gerne übernehmen. Mal schaun, zuerst mit dem Chef reden, der mir, trotz unserer Differenzen, in dieser Hinsicht sein Vertrauen ausgesprochen hat. Manchmal zahlt es sich eben doch aus, wenn man ein Charakterkopf ist und nicht zu allem Ja und Amen sagt, aber jetzt soll mir das bloss nicht zu Kopf steigen.

Darum forciere ich mal meine nächsten eigenen Projekte und da ist mal primär meine Weiterbildung, ein Sache über die ich schon lange nachgedacht habe. Erst letzthin als ich mit einem alten Schulfreund im Bus zur Arbeit fuhr war ich wieder darauf gekommen und er brachte mich auf eine Seite des kaufmännsichen Verbandes Basel-Land, die sehr gute Lehrgänge zu fachspezfischen Ausbildungen anbieten. Zwei davon sind mir schon mal ins Auge gefallen, da ich mir die jeweiligen Gebiete, Sozialversicherungen und Personaldienste, gut vorstellen kann. Wäre eine super Ergänzung zu meiner Ausbildung, ein Zertifikat mehr in der Tasche und eröffnet mir ganz neue Möglichkeiten. Nichtdestotrotz gehe ich zuerst mal an die Informationsabende im November und schaue mir das Ganze an, vor allem der finanzielle Aspekt müsste zuerst geklärt werden, dann die Termine.

Besonders werde ich mich auf meine Kontoauszug am Ende diesen Monats freuen, zwar wird mir sicher noch die Steuerrechnung reinrasseln, aber dank meiner Steuererklärung weiss ich, dass es nur ein kleiner Betrag sein wird und zwar ist der so gering, dass ich mich fast nicht getraue es laut auszusprechen. Warum? Naja, meine Freunde im städtischen Halbkanton, also Basel-Stadt, zahlen ein mehrfaches davon. Da gehen im Schnitt zwei Monatsgehälter drauf, während es bei mir nicht einmal ein Monatsgehalt ist, wenn es hoch kommt natürlich. Es ist schon krass was hier zu Lande ein paar Kilometer steuerlich ausmachen können, besonders hier in der Agglomeration, wo es steuerlich einen Riesenunterschied machen kann in welcher Strasse man wohnt, die Kantonsgrenzen verlaufen ja mehr oder weniger mitten durch die Wohngebiete.
Wie sagte man von unserer Gegend hier auch so schön: "Das ideale Leben im Dreiländereck: Wohnen in Frankreich, Arbeiten in der Schweiz und Einkaufen in Deutschland." Und das alles auf ein paar Quadratkilometern.

Mehr Arbeit mehr Geld, aber dafür weniger Freizeit und auch körperlich war es eine ziemliche Umstellung, mehr sogar als ich dachte, aber man gewöhnt sich mit der Zeit an fast alles. Um so wichtiger ist der Ausgleich zur Arbeit, man kann nicht nur "chrampfe" wie man es hier zu Lande nennt, sondern braucht auch etwas zur Entspannung, Dinge und Betätigungen die dir gut tun.
Geplant hatte ich ja dieses Jahr mich mehr zu Bewegen und aufhören zu Rauchen, letzteres habe ich ja mit Bravour hingekriegt, die Bewegung hingegen, naja, damit muss ich noch etwas warten. Ich hatte ja im Militärdienst meinen Unfall mit dem Knie und mir eine schwere Prellung zugezogen, so dass ich tagelang wie ein vermeintlicher Kriegsveteran rumgehumpelt bin. Zwar ist das mittlerweile gut verheilt, doch hin und wieder meldet sich das Gelenk noch zu Wort, vor allem bei leichten Stössen oder wenn die Knievorderseite belastet wird, das zeigt mir deutlich, dass das Ganze noch nicht ganz ausgestanden ist und ich dem Gelenk lieber noch nich allzuviel zumuten möchte.
Zum Glück gibt es ja noch Hobbies, die kann man ohne allzugrossen Körperseinsatz und vor allem ohne Computer machen kann. Seit einiger Zeit schwinge ich wieder den Pinsel und bemale meine Tabletopminiaturen in stundenlanger Detailarbeit oder ich brüte stundenlang über Abenteuerplots für unsere Rollenspielgruppe und den dazugehörigen Szenarien.
Und dann ist da noch die Hausarbeit, also ich weiss, dass viele sie als nervige Pflicht empfinden, aber ich geniesse sie regelrecht, da sie im Gegensatz zu meiner relativ bewegungsarmen Arbeit im Büro mich in Bewegung und manchmal auch ins Schwitzen bringt.

Ebenfalls habe ich meiner nun knapper gewordenen gewordenen Freizeit mehr Aufmerksamkeit gewidmet, denn die will ich nicht nur hobbytechnsich sinnvoller verbringen, so habe ich letzthin wieder mal eine Einladung zu einem Konzert angenommen, oder schönen Abend mit gemeinsamem Kochen, gemeinsamem Essen und Kinobesuch. Leute ihr glaubt gar nicht wie ich diese schönen Seiten des Lebens vermisst habe, ich kam mir vor wie ein Höhlenmensch der in einer StarTrekwelt wieder aufwacht. Kultur, etwas andere Gesellschaft als sonst, Begegnungen und all das in einer friedlichen und entspannten Atmosphäre. Sowas ist absoluter Balsam für die Seele.

Konzerte von Marco Todisco, Linard Bardill und Pippo Pollina, geistreich, witzig, jazzig, experimentell, oder einfach nur schön. Da merkt man wieder was man davon hat, wenn man in einer kulturellen Hochburg lebt.

Es ist eine wahre Lust zu Leben!