Samstag, 21. August 2010

Invictus - unbezwungen

Invictus

(Unconquered)

Out of the night that covers me,
Black as the Pit from pole to pole,
I thank whatever gods may be
For my unconquerable soul.

In the fell clutch of circumstance
I have not winced nor cried aloud.
Under the bludgeonings of chance
My head is bloody, but unbowed.

Beyond this place of wrath and tears
Looms but the Horror of the shade,
And yet the menace of the years
Finds, and shall find, me unafraid.

It matters not how strait the gate,
How charged with punishments the scroll,
I am the master of my fate:
I am the captain of my soul.

William Ernest Henley 1875


Invictus

(Unbezwungen)

Aus dieser Nacht, die mich umhüllt,
von Pol zu Pol schwarz wie das Grab,
dank ich welch immer Gottes Bild
die unbezwung'ne Seel mir gab.

Wenn grausam war des Lebens Fahrt,
habt ihr nie zucken, schrein mich sehn!
Des Schicksals Knüppel schlug mich hart -
mein blut'ger Kopf blieb aufrecht stehn!

Ob zornerfüllt, ob tränenvoll,
ob Jenseitsschrecken schon begann:
das Grauen meines Alters soll
mich furchtlos finden, jetzt und dann.

Was kümmert's, daß der Himmel fern
und daß von Straf' mein Buch erzähl',
ICH bin der Herr von meinem Stern,
ICH bin der Meister meiner Seel'!

Kommentare:

Ashmodai hat gesagt…

Wow, das ist der Hammer!
Ich bin über Margo hergestolpert und freu mich darüber, denn das hat mich grade richtig umgehauen und fasziniert. Mr. Henley hat so recht.

Sir Mauriac hat gesagt…

Ich bin über Invictus darauf gekommen, also den Film, und fand es wirklich sehr treffend und bewegend.

Ich glaube Henley hat es ja auch geschrieben als seine Lebensumstände nicht gerade die besten waren, von dem her wusste er schon wovon er schrieb.