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Mittwoch, 1. Juni 2011

Die Sache mit Haas und Kollegen

Vor einigen Monaten habe ich einen netten Brief erhalten von einer Kanzlei namens Haas & Kollegen im Auftrag ihres Mandanten Matthias Zimmermann. Den Brief habe ich zuerst leider etwas ernster genommen als er es verdient hätte und habe die Sache juristisch mal abgeklopft, worauf man mir empfahl dieses Abmahnschreiben wegen eines Löwenzahnbildchens in die Tonne zu schmeissen. Was lernt man daraus, Abmahnungen in die Schweiz schicken ist absolut sinnfrei und bar jeglichen Nutzens.

Warum mich dieser Herr Zimmermann wegen dieses Löwenzahnbildchens nicht selber anschrieb, sondern gleich zu den Anwälten in der unmittelbaren Nachbarschaft rannte, ist mir leider bis Heute ein Rätsel. Also ich pflege nicht zu beissen, wenn man mich anschreibt und ich bin noch so froh, wenn man mich auf solche Sachen aufmerksam macht, denn das ist ein Verstoss gegen die Nutzungsregeln des Forums. Ich vermute jedoch, es hat einen Grund warum man sich nicht mit mir in Verbindung gesetzt und sogleich den Anwalt mit der Rechnung aufgefahren hat. Wenn man sich die Seite des Herrn Matthias Zimmermann nämlich etwas genauer anschaut, dann kommt man zu zwei Schlüssen:

1. Wikipedia ist weitaus informativer und hat gemeinfreie Bilder.

2. Das Ganze erinnert irgendwie an eine Abmahnfalle ähnlich wie Marions Kochbuch vor einigen Jahren.

Das Ganze könnte also durchaus ein gewisses System haben, jedenfalls hatte ich diesen Verdacht im Hinterkopf und begann zu recherchieren. Als erstes stiess ich auf einen Eintrag bei der Kanti Sursee (Kanti ist die Kurzform für Kantonsschule oder Gymnasium), dann folgte lange nichts mehr, doch ich startete meine Suche stets aufs Neue. Anfangs Februar wurde meine Geduld dann schlussendlich belohnt, als ich bei meiner Suche auf diesen Artikel von Schnakenhascher stiess

Wald- und Wiesenanwälte - oder worauf man aus Geldnot so alles kommt

Endlich hatte ich jemanden gefunden, dem ohne vorherige Information eine Abmahnung mit horrenden Kosten für ein Bild eines Unkrauts von der Seite des Zimmermann aufs Auge gedrückt wurde. Doch es kam noch besser, am nächsten Tag veröffentlichte Schnakenhascher in einem weiteren Artikel ein Mail von dieser Anwaltskanzlei, bei deren Inhalt einem echt die Spucke wegbleibt. Ich meine, es ist eine Sache jemanden abzumahnen, ob jetzt zu Recht oder zu Unrecht sei mal dahingestellt, ihn aber als Sozialschmarotzer zu titulieren ist dann doch wohl der Gipfel der Frechheit. Ich denke gerade als Anwalt sollte man doch wohl wissen, dass keiner Kanzlei Beleidigungen im Mailverkehr gut zu Gesicht stehen.

Anwaltskanzlei Haas & Kollegen beschimpft Hartz-IV-Betroffene als Sozialschmarotzer

Gleich am Tag darauf folgte dann ein Mail mit einer, meiner Meinung nach etwas zu halbherzigen, Entschuldigung. Nichtdestotrotz hatte dieser peinliche Ausrutscher schon im Netz die Runde gemacht, nicht nur auf vielen Blogs, sondern auch auf Youtube.



Dann war, ausser einer weiteren Zahlungsaufforderung bei Schnakenhascher, lange Zeit Ruhe. Mitte April ging es dann wieder los, mittlerweile meldeten sich auch weitere Betroffene der Abmahnwut des Apothekers Zimmermann, unter anderem ein 17-jähriger Schüler.

Haas & Kollegen schlagen wieder zu

Was soll man dazu sagen, man wird einfach sprachlos angesichts derartiger Methoden mit denen man versucht ahnungslosen Leuten das Geld aus der Tasche zu ziehen. Es entsteht der Eindruck, dass man sich in Eschborn zu nichts zu schade ist um an Geld zu kommen.

Um des 17-jährigen Schülers willen bitte ich darum den letzten Artikel von Schnakenhascher weiterzuverbreiten. Diese Machenschaften müssen aufhören und vielleicht melden sich ja so noch weitere Opfer.

Ich für meinen Teil behalte die Sache im Auge.

Mittwoch, 26. Januar 2011

Der juristische Wahnsinn - oder wer zu spät kommt den bestraft das Leben

Im deutschsprachigen Raum grassiert einiger Zeit zunehmend der Abmahnwahnsinn, reihenweise werden auch Leute von schwarzen Schafen zu Unrecht mit dieser juristischen Keule eingeschüchtert und zahlen einfach mal aus Angst und Unwissenheit. Im Internet mittlerweile leider ganz alltäglich.
Dies alles beschert den Juristen fleissig Arbeit, führt bei vielen Leuten sowohl zu Kopfzerbrechen wie auch zu Kopfschütteln und man fragt sich, wo führt dieser Irrsinn noch hin.

Ein gutes Beispiel dafür ist zum Beispiel die Musikindustrie, sie beschäftigt reihenweise Anwälte um gegen "Musikpiraten" vorzugehen, die frecherweise Sicherheitskopien ihrer Musik-CDs anlegen und sich dabei über mühsam eingebaute Kopierschutzvorrichtungen einfach umgehen oder gar die Dreistigkeit besitzen ihre Musik kostenlos unter Freunden zu verteilen. Schon in den 80er Jahren warb sie mit dem Slogan "hometaping is killing music" um gegen diese frechen Musikdiebe Stimmung zu machen und schon damals ohne Erfolg. Die Musik wurde nicht getötet, die Musikindustrie gibts immer noch und auch der angebliche, durch die Möglichkeiten des Digitalzeitalters angerichtete Schaden ist nicht ganz unumstritten und wenn ich mir anschaue, dass man keine Mühen scheut einfache Downloader abzumahnen müssen noch genügend Finanzmittel vorhanden sein um Heerscharen von Anwälten zu beschäftigen. Da denk ich mir, so dreckig, wie sie immer vorgeben, kanns denen auch nicht gehen.

Aber was soll man sagen, die Musikindustrie hat es schlichtweg verpasst das digitale Zeitalter zu nutzen, stattdessen fährt man die Mittelalter-Schiene und verteidigt die eigene Anpassungsunfähigkeit mit juristischen Mitteln und führt regelrecht Krieg gegen die Moderne. Besonders grotesk und weltfremd ist der neueste Geniestreich eines Musikmanagers namens Dieter Gorny, er fordert doch tatsächlich eine Internetsperre für Wiederholungstäter, wie dies (leider) in Frankreich schon der Fall sei.
Naja, die importierte, virtuelle Guillotine fällt in Sachen Wirksamkeit und Sinn in die gleiche Kategorie wie das Vermummungsverbot im Internet von Axel F. Fischer oder das Internet ausdrucken von der (Zens)Ursula von der Leyen.
Irgendwie drängt sich einem da der Gedanke auf, dass wir alle im Grunde für die mediale Inkompetenz von Führungspersonen die Zeche zahlen.

Freitag, 21. Januar 2011

Zeitdiebstahl, Abmahnungen und anderes

Vor einiger Zeit hatte ein alter und eigentlich bedeutungsloser Mann eine Idee um sich wieder mal ins Gespräch zu bringen und seinen selbsterklärten Feinden der dunklen Seite des Asatrus gehörig eins auszuwischen. Es ging dabei um Sachen wie Alzheimer Goofy, Spitznamen, Spott und Schmähdichtung und um Ordensnamen und Titel. Wir erinnern uns mal unwillig und das mit einem Gefühl widerwilliger Begeisterung, wie sie nur noch bei den Juroren von Brecholympiaden zu beobachten ist. Ich sage mal nur Allsherjargode und Schwarze Löcher.

Mal von dem ganzen Rummel abgesehen der dieser Herr, angeblich im Auftrag der Götter, verbreitet hat, ist es jetzt zum Glück endlich wieder still geworden um ihn. Abgesehen von seinen eher weltfremden und merkwürdigen Äusserungen und den teilweise schon sehr peinlichen Statements seines Fanclubs blieb die ganze Sache eher ein Sturm im Wasserglas. Öffentlich nahmen bis jetzt mehr oder weniger nur zwei betroffene Stellung: zum einen der Rabenclan und der Zentralrat der Heiden, wobei letzteres eigentlich meiner Meinung nach eher als Kapitulation oder Canossagang zu werten ist. Es ist schon bedenklich wenn man die Godenzensur noch durch eine eigene ergänzt.

Wie dem auch sei, mir kam in diesem und anderen Fällen zu Gute das ich nicht Deutscher bin und auch ausserhalb von Deutschland lebe, also dort wo Abmahnungen ihre Macht verlieren und es für etwaige Abmahner sehr riskant und teuer werden kann. Da kann ein alter Mann, der glaubt er sei wichtig und von den Göttern auserkoren, noch lange drohen, etwa genau so lange wie jemand der mir versuchte wegen einem Bild so um die 1000 Teuronen aus dem Kreuz zu leiern. Abgesehen davon, dass so manches an der Geschichte dubios und etwas unseriös wirkte, war auch hier die Rechtslage nach kurzer Rücksprache mit den entsprechenden Fachpersonen klar: wieder ein Fall für die runde Ablage.

Etwa ähnlich ist eine Räuberbande aus Premiumabo-Bereich letztens bei mir abgeblitzt, nachdem ich am späten Nachmittag eine doch etwas seltsame SMS von einem Abodienst aufs Handy. Da mir das ganze sehr seltsam vorkam, ich hatte weder einen Abodienst geordert und entsprechende Seiten im Internet meide ich wie die Pest, stellte ich ein paar Ermittlungen an und merkte schnell zu welchem Unternehmen die Nummer gehörte und das die kein unbeschriebenes Blatt sind. Die sind, so habe ich rausgefunden, irgendwie mit meinem Mobilfunkanbieter verbandelt, so hatte ich einen Ansatzpunkt und fuhr gleich nach Feierabend in die Stadt zu einem der Shops meines Anbieters, schilderte klar mein Problem, äusserte höflich aber bestimmt meinen Unmut und erreichte das sofort reagiert wurde. Seither wache ich mit Argusaugen über meine Handyrechnungen, nicht das da Geldbeträge in irgendwelche Kanäle verschwinden wo sie definitiv nichts zu suchen haben. Es lohnt sich wirklich sich zur Wehr zu setzen.

All das gibt einem schon zu denken mit was für Methoden gewisse Leute versuchen an das Geld anderer Leute zu kommen und wenn ich die Abmahngeschichte von Euroweb gegen Nerdcore anschaue, dann sehe ich in gewisser Weise in diesem Instrument namens Abmahnung auch eine Totschlagkeule gegen die Meinungsfreiheit oder um unerwünschtes Feedback und Kritik im Keim zu ersticken. Soweit ist es schon gekommen.

Nachtrag

Habe heute die Rechnung der letzten zwei Monate ohne Januar erhalten, alles in Butter. Manchmal zeigt ein Schuss vor den Bug klar wo nichts zu holen ist.

Freitag, 25. Juni 2010

EIn Nachtrag zum drohenden Heidenpapst.

Nachtrag zu der Namensgeschichte um den Allsherjargoden

Zitat
Um einen solchen in den Personalausweis eintragen zu lassen, bzw. lassen konnte, muss man einer anerkannten religiösen Gemeinschaft angehören.
Keine Anerkennung, kein Ordensname. (welche Hürden man hier in Deutschland überwinden muss, um als Glaubensgemeinschaft anerkannt zu werden, sind ja hinlänglich bekannt!).


Und noch der Link dazu

Nachtrag. Das Video ist leider nicht mehr da, aber wie ich Gezas "Fangemeinde" kenne dürfte schon bald wieder etwas auftauchen ohne Bilder aber wieder mit Musik.

und natürlich das hier als Schlussstrich unter diese leidige Geschichte.

Donnerstag, 24. Juni 2010

Schwarze Löcher auf zwei Beinen

Es ist Donnerstag, ein schöner Tag übrigens, draussen scheint die Sonne, im Büro herrscht angenehme Ruhe. Zeit zum Nachdenken und zum Planen, zum Beispiel die nächste Lohnrunde oder wie ich mich bis zu meinem Austritt, er steht leider immer noch in den Sternen, in diesem Unternehmen noch positionieren möchte. Ich denke vor allem durch gewisse Verbesserungen in diesem administrativen Notstandsgebiet könnte ich Boden gutmachen und punkten. Oder das ich diese Festung der zentralisierten Kompetenzen aufbreche und den Chef dazu bringen kann auch mal Verantwortung zu delegieren, weil ständig lamentiert er wie überlastet er sei und das er als letzter aus dem Büro gehe. Naja für Leute mit einem eigenen Unternehmen teilweise normal, aber wenn man alles ums verrecken bei sich behalten will und nichts abgeben kann, dann habe ich da nicht sehr viel Mitleid, weil dann ist das selbstverschuldet.
Ich meine mittlerweile kann ich ja einiges dank meiner neuen Ausbildung, ich kenne mich mittlerweile mit den Sozialversicherungen gut aus und auch das Arbeitsrecht ist für mich auch kein Buch mehr mit Sieben Siegeln. Gegen Ende dieses Jahres besitze ich dann auch Kenntnisse in Gehaltswesen, Personaladministration und Entwicklung, dann ists auch schon nicht mehr weit bis zur abschliessenden Prüfung mit eidgenössisch anerkanntem Zertifikat. Das wäre dann sozusagen mein Passierschein A38 um für den Lehrgang zum Fachmann, sprich zur Berufsausbildung mit Fachausweis auf diesem Bereich zugelassen zu werden. Soweit jedenfalls die Theorie und die Planung.

Diese Woche, ich hatte zwei Wochen erholsamen Urlaub, kam ich ja wieder ins Büro. Abgesehen davon, dass anscheinend administrativ alles vor die Hunde geht wenn ich nicht da bin, eine Woche wie jede andere. Ich plante schon wieviele Stunden ich mich diese Woche meinem Hobby widmen wollte, denn immerhin wartet bei mir zu Hause einiges zum Anmalen, um diese neue Woche optimal zu beginnen. Doch wie wir wissen kam es etwas anders.
Ich hatte ja mit diesem Mann nichts am Hut bisher, ich lehnte ihn einfach nur ab und begnügte mich damit ihn zu ignorieren und hatte meinen Frieden. Bis diesen Montag, als er wie ein schlafender Vulkan so mir nichts dir nichts ausbrach und anfing für jede Menge Ärger zu sorgen, Eyjafjallajökull lässt grüssen.
Die Geschichte brauch ich ja nicht zu wiederholen, ausser das Herr Nemenyi nun sogar selber zur rethorischen Keule greift und seine Kritiker verunglimpft indem er sie "bildungsferne Pseudoheiden" nennt. Wenn ich jetzt überempfindlich wäre und mich von sowas angesprochen fühlen würde, könnte ich natürlich auch mal eine Abmahungsanwalt engagieren und könnter Herr Nemenyi einen wegen Beleidigung reinwürgen. Aber mit der Zeit habe auch ich gelernt über solch infantilen Spielchen zu stehen. Mitunter, wenn ich mich in dem entsprechenden Thread so umsehe, so merke ich wie sich laufend wiedersprochen wird, man biegt sich das Recht zurecht, obwohl sehr einschlägige juristische Onlinenachschlagewerke da eine ganz andere Sprache sprechen. Zwischen die wie bestellte Claqueure wirkenden User mischt sich immer wieder Weltenwanderers kritische Stimme, auch wenn sie dort ungehört verhallt und man auf ihn eindrischt wie auf einen Nestbeschmutzer und Ketzer. Mittlerweile ist man sogar müde sich der Kritik zu stellen und hat dicht gemacht, würde mich nicht wundern wenn der Thread Ende nächster Woche verschwunden ist, aber keine Sorge, es haben garantiert schon genügend Leute Kopien gezogen, unter anderem ich, und Google Cache ist ja auch noch da.

So langsam habe ich auch das Gefühl, dass wir hier einem riesigen PR-Gag des Obergoden aufsitzen, der sich auf Biegen und Brechen wieder ins Gespräch bringen will oder was auch immer erreichen will, anscheinend hat er sowas schon öfters gemacht. Einen gewissen Unterhaltungswert hat er ja, das muss ich mittlerweile zugeben, aber er nervt auch sehr mit seiner Art und ich kann langsam die vielen Leute verstehen, denen er mit den Jahren langsam tierisch auf den Kecks geht.
Wie dem auch sei, auch wenn er nun die Abmahnungen unrechtmässig rausschickt, wenn er denn dafür einen Anwalt findet, so wird er Widerstand stossen, soviel ist sicher, denn langsam ists wirklich genug.

Am besten für alle betroffenen der vielleicht kommenden Abmahnwelle wird sein, dass wir uns zusammentun, einen Spezialisten fürs Internetrecht engagieren, der kann dann mit dem Mann weiterstreiten und die Abmahnungskosten abbiegen. Wir haben dann unsere Ruhe, die Kosten würden von vielen Schultern getragen und sind somit mal fürs erste fein raus.

So empfohlen von Starfire dem Admin vom Panpagan-Forum der auch schon genug mit Geza zu tun hatte.

Und ganz ehrlich gesagt so würde ich es tun, weil ich habe keine Lust mit diesem Mann zu streiten, das ist unter meiner Würde und dafür ist mir meine Energie zu kostbar.
Schon jetzt bin ich ja beispielsweise mit dem Bemalplan für meine Tabletopminis eine Woche im Rückstand wegen dem ganzen Ärger, ich wollte eigentlich mal in aller Ruhe die Wächter des Tages von Lukjanenko zu Ende lesen und mit den Wächtern des Zwielichts fortfahren, aber nein, ich bin ja so gutmütig und dumm und lasse mich auf Geza ein. Ein Fehler den ich nicht wiederholen werde und für die Zukunft einfach handhaben wie Ali G "Talk to my hand."

Das ist wohl wahrhaft Gezas Blues.

Mittwoch, 23. Juni 2010

Wenn der Allsherjargode mailt

Diese Woche, ich versuchte gerade mich mit etwas Kaffee von der Urlaubsentspannung zu lösen um mich dem Chaos auf der Arbeit zu widmen, als ich im Zentralrat davon las, dass ihnen Allsherjargode Géza von Neményi höchstpersönlich via unpersönlichem Massenmail mit dem Anwalt drohte.
Was war geschehen? Ein Mann um den es so lange still war, was daran lag, dass er aus ziemlich jedem Forum in der Netzheidenszene rausgeflogen war oder von vorneherein Hausverbot hatte, hatte beschlossen das nun Schluss mit Lustig wäre. Schluss mit Lustig?
Ich sehe schon ich muss zurück zu den Anfängen, zu Adam und Eva, zur Entstehung des Universums und vielleicht gar zum Urknall, treffender gesagt ins Jahr 2002. Damals hatte ein Mann namens Duke Meyer eine Idee, ein satirisches Lied über einen Mann zu schreiben der sich anmasste für alle Asatruar zu sprechen und schon den Übernamen "Heidenpapst hatte. Was herauskam hat nun Folgen für alle, denn es erblickte das Lied "Gezas Blues" das Licht der Welt. Ein Lied, dass auch nach bald 10 Jahren kaum an Bedeutung verloren hat, auch nicht für aller Heiden Zwerchfell, denn so entstand der wahrscheinlich bekannteste Spitzname des Herrn von Neményi. Ein Wort gebildet aus den Wörtern "Alzheimer" und "Goofy", ein Wort das nicht mehr genannt werden darf, wenn es nach dem Herrn von Neményi geht. Denn der findet diese Verballhornung seines ehrwürdigen Titels nicht einfach Göttlich.

So hat er nun beschlossen alle die diesen Namen benutzen zum Schweigen zu bringen und die lachenden Spötter mittels eines Anwalts vor Gericht zu zerren, denn Abmahnen geht ja leider nicht wirklich. Ich verweise mal auf den Blog einer guten Freundin, die von ihm Post bekommen hat. So kommen denn seine Mails wie ein göttliches Strafgericht über all jene wo auch nur die Spur einer Verballhornung ist und seien es nur Zitate. Wie scheinbar in blinder Wut wird abgemahnt.

Düstere Wolken brauen sich nun zusammen, doch nicht über allen, denn die grossen Gemeinschaften wie der VfgH, der Rabenclan oder gar der Eldarring blieben bis jetzt meines Wissens von seinen Mails verschont. Doch war es in der Geschichte generell schon immer so, dass Orte gemieden wurden wo man mit zuviel Widerstand oder gar hohen Verlusten oder einer Niederlage rechnen musste. So trifft es denn diejenigen die man für schwach und wehrlos hält, doch mit den vermeintlich Schwachen ist es wie mit Minenfeldern, einmal auf die falsche Stelle getreten kann es passieren, dass man danach etwas vermisst.

Falls jemand näheres wissen möchte, hier ist noch eine Liste der Betroffenen:

-Der Zentralrat der Heiden
-Die Keltische Krähe
-Das Paradies (Haben jedoch dem Frieden zu Liebe schon eingelenkt)
-Das PaganRealm
-Der Hexenzirkel (jedoch bis jetzt ohne grosses Echo)

Die Sammlung kann beliebig erweitert werden, für Hinweise bin ich dankbar.

Findige Augen haben nun sicher bemerkt, dass auch das Paganrealm auf der Liste ist. Das ist korrekt, auch wir haben das entsprechende Mail erhalten und das, man höre und staune, weil in einem einzigen Beitrag eine Zeile aus dem Lied "Gezas Blues" zitiert wird und dummerweise gerade das böse Wort wo Alzheimer und Goofy drin vorkommen. Der Beitrag kann leider nicht mehr öffentlich eingesehen werden.

Mittwoch, 24. März 2010

Die Spielekiller, die Killerspiele und die Gewaltmusik - oder Idiotie im Anfangstadium

Mittlerweile ist ja fast amtlich, bei uns greift auch langsam die Dummheit in der classe politique um sich. Mit einem ungläubigen Kopfschütteln musste ich zur Kenntnis nehmen, dass nun auch bei uns in Sachen Computerspiele bald deutsche Verhältnisse herrschen sollen. Manchmal frage ich mich wirklich welch bizarre Formen diese idiotische Verbotskultur noch annehmen wird, doch je mehr ich drüber nachdenke um so mehr kommt mir das nackte Grauen. Doch aktuell ist diese Geschichte nicht erst seit vorgestern, schon seit längerem scheinen da Leutchen aus einem gewissen Dunstkreis am Werke zu sein, mein Dank gilt Frater GML der mich auf diesen netten Artikel mit unschönen Details bei Heise aufmerksam machte. Ja, der nette Herr Näf, der Mitstreiter von Frau Allemann, scheint nicht unbedingt der besorgte Mensch zu sein, der sich gegen die mediale Gewalt wendet. Im Gegenteil, denn wie der Heise-Artikel sehr schön beschreibt, gräbt man etwas tiefer so stösst man auf den VPM, den Verein zur Förderung der psychologischen Menschenkenntnis, der auch durch dubiose Pädagogik und sektenartige Methoden in die Schlagzeilen geriet und sich 2002 "offiziell" auflöste.
Da fragt man sich, hat Frau Allemann da sozusagen einen Pakt mit dem Teufel, respektive Fundamentalisten geschlossen die sich für eine autoritäre Medienpolitik einsetzen?
Alles in Allem ist diese Geschichte mehr als fragwürdig, denn die Fachwelt stützt die These, dass sogenannte Killerspiele gewaltfördernd seien auch nicht unbedingt. Nicht destotrotz scheint die Sache nicht nur für die Medien mittlerweile ein gefundenes Fressen zu sein, nun profilieren sich scheinbar auch Politiker um sich damit einen Namen zu machen, Frau Zensursula von der Leyen lässt grüssen.
Auf jeden Fall stösst dieses anstehende Verbot auf nicht sehr viel Gegenliebe und es dürfte auf einen Urnengang hinauslaufen. Wenn das geschieht, dann mache sogar ich Wahlkampf und trete den Piraten bei, für die sind solche volksfernen Ausfälle nach Absurdistan ein gefundenes Fressen.

Hier noch ein Video zur teilweise schon fast manipulativen Darstellung in Sachen Ego-shooter, die mitunter ebenfalls zum schlechten Ruf dieser Spiele beitragen und, was noch viel schlimmer ist, die Menschen die sie spielen diskriminiert und stigmatisiert.



Mich deucht, wenn ich so all die Infos und Meinungen zusammentrage, dass man hier wieder versucht von den wahren Problemen abzulenken, sei es mit der Hexenjagd auf Raucher und andere Randgruppen, der Killerspiele-Spielekiller-Debatte und und und. Es ist so als ob man einen Sündenbock suchen würde für all das Schlechte und all das was man selbst nicht versteht.
Das erinnert mich irgendwie auch an den einen Akademiker der das grosse Übel dieser Welt darin sieht, dass es neben der klassischen Musik auch noch andere Arten von Musik gibt, die er unter dem Titel "Gewaltmusik" zusammenfasst. Es ist schon fast Realsatire was der Herr Klaus Miehling von sich gab, ich habe im entsprechenden Artikel auf fudder.de auch mitdiskutiert und irgendwie das Gefühl, dass der Mann entweder schwer in andere Sphären abgehoben ist oder einfach kein Leben zu haben scheint. Eben, aber auch er haut in die gleiche Kerbe wie das Duo Allemann/Näf mit ihrer Motion und lastet den gleichen Mist der auch den sogenannten Killerspielen nachgesagt wird, fast jeglichen nichtklassischen Musikrichtungen an. Sein Buch zu dem Thema wurde nicht nur wegen diesen umstrittenen Aussagen, sondern auch wegen mangelnder professionalität zu Recht zerrissen und zerfetzt.
Daran ändert sein Kommentar zu diesem Verriss nicht viel, im Gegenteil, nach Lektüre dessen fühlt man sich noch mehr geneigt dem Rezensenten zuzustimmen.

Die Medien sind mit dem Thema überfordert und erzählen manchmal unfreiwillig Mist, die Wissenschaft streitet noch darüber und die Politiker wollen verbieten, weil es einfacher ist als herauszufinden was das eigene Volk wirklich will. Für diejenigen die jetzt noch trotz der Fakten den Killerspielen kritisch gegenüberstehen, geht zu den Spielern und fragt sie selber, setzt euch mit der Thematik vor Ort auseinander und vor allem mit den Menschen.

Mittwoch, 17. März 2010

Psychozeit oder Nebelmenschen ändern sich wohl doch nicht

Ich muss mir mal wieder den Frust von der Seele schreiben. Letzten November schlug ein alter Bekannter unter neuem Namen in unserem Forum auf, nachdem er lange zuvor wegen massiver, rufschädigender Äusserungen gegenüber einem Mitglied des Teams achtkant rausgeworfen wurde.
Nun kam er also wieder reumütig angekrochen mit der Behauptung sich geändert zu haben und bat um Wiederaufnahme. Innerhalb des Teams beschlossen wir mehrheitlich bei drei Enthaltungen ihm eine zweite Chance zu gewähren. Eigentlich wider besseren Wissens, denn der Herr ist bekannt wie ein bunter Hund und schon aus diversen Foren rausgeflogen. Gut, dass muss nichts heissen, wir haben Leute in unsere Community integriert die in anderen Foren unangenehm aufgefallen sind. Aber bei diesem Herr fehlte wohl eindeutig das Gen für soziale Verträglichkeit. Anfangs ging es auch ganz gut ihm und als wir schon fast der Überzeugung waren, dass er jetzt über den Berg wäre, legte er los. Ich hatte mein erstes Déjà vu.
Es lag ja nicht an seiner Meinung, oder das er wieder mit den Armanen und dem Ariosophenquatsch anfing, aber seine Wortwahl liess schon bald zu wünschen übrig. Freundliche Hinweise der Moderation wurden geflissentlich ignoriert und übergangen. So macht man sich in keinem Forum Freunde. Stattdessen wurden, wie auch schon mal, PNs gewechselt, darin war jemand sich keiner Schuld bewusst, es wären immer die anderen, alle wären böse und hätten es auf ihn abgesehen, blah, rabarbher, sülz. Selbstverständlich drehte sich die Diskussion stetig im Kreis. Da kriegt selbst der netteste Admin irgendwann das Kotzen und denkt sich, wieso diskutiere ich überhaupt noch mit dem? Ganz ehrlich, da entdeckt man seine autoritären Züge.
Lange Rede, kurzer Sinn, dieses mal war für mich die Grenze erreicht als er das ganze Forum als Sekte hinstellte und mit diversen Bibelnazi und Fundi-Foren verglich. Nach diesmal nur drei persönliche Nachrichten, wurde es mir endgültig zu blöd mit ihm und gab ihn zum Abschuss frei. Er hatte seine Chance erhalten, wir haben uns dahingehend nichts vorzuwerfen und ich schon gar nicht, er hat diese nach anfänglichen Erfolgen leider nicht genutzt und verfiel wieder in alte Verhaltensmuster die ihn schon in so vielen Foren in eine Sackgasse gebracht hatten.

Freitag, 5. März 2010

Die Kreuznattern

Es gibt Sachen, die liest man und traut seinen Augen nicht, man glaubt wirklich man sei im falschen Film gelandet oder dass die US-Armee irgendwo ausserhalb ihres Territoriums Versuche mit intellektuellen Neutronenbomben durchführt. Anders könnte man sich diesen Ausbund an Grenzwertigkeit kaum erklären, wenn man nicht wüsste, dass Fanatismus, Angst und Dummheit in der Lage sind ein menschliches Wesen auf einen brabbelnden, halbgebildeten Pimitivling zu reduzieren. Soviel zu meinen Gedankengängen und Assoziationen als ich die ersten "Artikel" auf kreuz.net las und ich kratzte erst an der Oberfläche von dem was sich als die Spitze des Eisbergs entpuppte. Wenn ich diesen Müll, und das ist noch sehr schmeichelhaft ausgedrückt, dort lese, kann ich gewisse Ressentiments gegenüber Katholiken und Christen allgemein sehr gut verstehen, auch wenn man nicht dazu neigen sollte wegen ein paar kranker Tiere gleich alle Schäfchen Gottes zur Schlachtbank zu führen.
Ich stocherte sozusagen weiter in diesem geistigen Müll in bester, geistiger Tradition von Julius Streicher und je mehr ich mir diese Ergüsse dort reinpfiff und je mehr ich über die einschlägig bekannten Schreiberlinge las desto mehr überkamen mich diese typischen Lachanfälle. Sei es nun über mich selber, weil ich bis zu den Ellbogen freiwillig in intellektuellen Fäkalien rumwühle oder einfach darüber, dass die dort beteiligten so derart abgedreht und durchgeknallt sind. Ich meine jetzt richtig durchgeknallt und zwar dermassen, dass sie schon fast zu Karikaturen ihrer selbst werden, so richtig comichaft überzeichnet unreal. Bestes Beispiel dafür ist zum Martin Humer, ich meine, dass diese Gestalt überhaupt ernst genommen wird oder auch dieser Herr scheint eine schwerwiegende geistige Störung zu haben und man sollte ihn vielleicht mal zum Arzt schicken oder gleich einweisen lassen. In Sachen Verrücktheit macht shem-ha-mephorasch ja sogar jemandem wie Samael Nahash noch etwas vor und gemeinsame Hobbies haben sie auch noch. Kurzum es ist die reinste Realsatire, voll moralischem Entsetzen von Menschen, bei denen man sich fragt ob sie neben der Hetze gegen alles was ihnen Angst macht oder sie nicht verstehen können/wollen, überhaupt noch ein Leben haben.

Wenn wir nicht in einer Zeit der Halbbildung und der Verdummung leben würden, dann wären all diese Jammergestalten auch nicht so schlimm, gäbe es kein Internet würden sie irgendwo als Sonderlinge am Rande der Gesellschaft ihr Dasein fristen. Gut das tun sie vielleicht auch mit Internet.

Es sind Tage wie dieser wo ich an der menschlichen Intelligenz zu zweifeln beginne. Wobei, da werfe ich auch wieder die ganze Menschheit wegen ein paar Idioten in einen Topf.
Gut, ich formuliere es neu: ich zweifle an der menschlichen Intelligenz, aber es besteht durchaus noch Hoffnung.

Hier noch der Link von Tante Wiki


Und jede Bewegung erzeugt eine Gegenbewegung: kreuts.net

Montag, 2. November 2009

Unruhige Unruhestifter stiften ordentlich Unruhe

Vor einiger Zeit ist er wieder aufgeschlagen, aus der Versenkung aufgetaucht wie ein Ding aus einer anderen Welt oder das Ding aus dem Sumpf? Egal, auf jeden Fall ein Zeitgenosse mit dem verwesenden Charmes eines feuchten Darmwindes, wo er auftaucht geht jeder weg der diese Anwesenheit nicht schätzt, denn er ist leider sesshaft. Doch, oh Graus, er kommt meist nicht alleine, denn in seinem Fahrwasser finden sich viele gar merkwürdige Gesellen, seien egomanische Phrasendrescher, rechtsextreme Schwulenhasser, narzistische Neonazis mit grausamem Hang zur Selbstüberschätzung und viele mehr, der reinste Wanderzirkus mit einer Menagerie gar kurioser Gestalten.

Verwundert es, dass aus diesem Grunde einige den Weg des virtuellen Harakiris gewählt haben um ihm fernbleiben zu können. Leute die es einfach müde und leid sind sich mit ihm zu beschäftigen, abzugeben oder für ihn als seelische Müllkippe herhalten zu müssen. Am Anfang hat man vielleicht noch Mitleid, aber noch der x-ten Suizidankündigung wirds langsam unglaubwürdig. Glaubwürdig wird nur eines, dieser Mann braucht dringend professionelle Hilfe.

Man mag sich jetzt fragen, was soll das Gelaber, all dies Blah und Sülz, auch wenn es dem Ding aus dem Sumpf, dem virtuellen Ephialtes nicht zu Ruhme gereicht so hat er doch dann wieder das Gefühl Aufmerksamkeit zu kriegen. Das mag sein, aber momentan holt er die hauptsächlich an einem anderen Ort ab, aber auch dort kommen die Leute irgendwann dahinter mit wem sie es zu tun haben. Ich habe mich aus gutem Grund von diesem schauerlichen Spektakel zurückgezogen, zum einen will ich mit dem Herrn nichts zu tun haben und zum zweiten kann er so nicht wieder wie so oft behaupten ich hätte alle gegen ihn aufgehetzt, wenn er es mit seiner üblichen Masche wieder mit den Leuten voll verbockt hat.

Montag, 5. Oktober 2009

Ohne Worte - Vereinsmeierei und Profilierung

Gefunden bei follow the white rabbit.

Gewisse Menschen scheinen sowas wirklich zu brauchen, sie müssen sich profilieren um ihr kleines, von bösen, bösen Menschen, "verpfuschtes" Leben aufzuwerten und ihr Häppchen Aufmerksamkeit zu kriegen, weil man sie sonst mangels Persönlichkeit einfach übersehen würde.
Dumm nur wenn man mit allen kungeln möchte und nach allen Seiten offen ist und sich in keiner Meinung und Denkrichtung festlegen kann wie ein glitschiger Chamäleonaal.
Ich weiss, dafür werde ich wieder als böser Hetzer gebrandmarkt und als der missgünstige germanophobe Linksradikale hingestellt. Was solls, ich kann mit solchen Sachen und Verunglimpfungen gut leben und das ohne laut darüber zu Heulen.

Dienstag, 15. September 2009

Die Vergewaltigung der Demokratie

Seit einiger Zeit hält ein bedenklicher Trend Einzug, der Tausch von Freiheit gegen (vermeintliche) Sicherheit, die Opferung demokratischer Rechte zur Bekämpfung von Terroristen. Im Namen der Sicherheit und im Kampf gegen den Terror sollen wir uns rund um die Uhr filmen lassen, biometrische Daten zur Verfügung stellen, bei denen nicht gewährleistet werden kann, dass keiner damit Schindluder treibt, soviel zum Thema Sicherheit, denn bei den Daten nimmt man das anscheinend nicht so genau.
So wird schleichen die Demokratie zum Opfer, um Kinderpornos wird ein Riesenaufstand gemacht und zu fadenscheinigen, freiheitseinschränkenden und vor allem fragwürdigen Methoden gegriffen, doch wer erlässt mal ein Gesetz zur Sperrung undemokratischer Politiker? Dann müsste die Frau von der Leyen sofort ein Stoppschild aufs Gesicht geklebt bekommen.
Die Entwicklungen im grossen Kanton dünken mich enorm bedenklich, zwar gibt es auch hier zu Lande Leute die von Internet oder Computer nicht viel Ahnung haben und Anhänger der Verbotskultur sind, vor allem wenn es zur Jugendkultur gehört, wie Paintball und viele andere "gefährliche Sachen", die junge Leute von der Strasse fern halten. Da wähnt man sich teilweise wirklich im falschen Film, wird Freizeitgestaltung jenseits von Fernsehen und rumgammeln bald strafbar?

Wir sind alle Terroristen

Du bist Terrorist from alexanderlehmann on Vimeo.



Weiter kranke Fakten



Und wem spielt der ganze Zirkus auch in die Hände? Na wem wohl, irgendwelchen nationalistischen (um nicht zu sagen, einschlägigen und fragwürdigen) Parteiexperimenten die auch nur alte Konserven in neuer Verpackung anbieten.

Dienstag, 8. September 2009

Sondermüll

Sodele, nach der Wikingerblutgeschichte geht es gleich weiter mit Dingen und Geschichten aus Absurdistan, denn als ich Heute einen Blick ins Postfach unseres Forums warf lag da tatsächlich eine Mail mit einer nicht ganz unverhohlenen Drohung. Schön formuliert, elegante Spitze und schön subtil. Vom Schöpfer dieser Worte drohender Natur war ich sonst eher anderes gewohnt, wie dem auch sei, ich weiss ja das er auch anders kann.

Das war also die erste Drohmail, die wanderte nicht etwa in den Papierkorb, sowas muss man aufbewahren, vielleicht sollte ich sie ausdrucken und sich einrahmen lassen.
Auf den Inhalt gehe ich nicht weiter ein, es führte nur dazu, dass ich etwas längst überfälliges endlich erledigte, ich danke dem Schreiber für die Gedankenstütze.

Account gelöscht, Thema erledigt.

Samstag, 29. August 2009

Wikingerblut und neue User

Es ist ja wirklich nicht so das wir im Team Paganrealm jeden einzelnen neuen User auf Herz und Nieren prüfen, ihm die Gretchenfrage stellen und seine Gesinnung testen. Nein, wirklich nicht, wir sind nicht paranoid und schon gar nicht die Doppelaxt-Community und auch nicht das Sonnenthing. Aber manche Sachen machen eben stutzig wenn man mal nur so kurz über das Benutzerprofil schweift. Im letzten Falle war es eine simple E-Mailadresse, zum einen eine Info-Adresse, sehr unüblich und unpersönlich, normalerweise der Sammelpot unter den E-Mailadressen einer Firma. Ich muss es schliesslich wisssen, denn ich habe tagtäglich genug damit zu tun. Eben, eine Infoadresse und zwei Wörter die aufhorchen lassen: Wikinger und Blut und beides auf Englisch. An sich nichts verwerfliches, aber mein Instinkt schlug an und befragte mal schnell die allwissende Müllhalde und stiess auf ein Portal eines Onlineshops der nebenbei auch noch ein Forum betreibt, alles zum Thema Pagan. An sich alles nichts verwerfliches, doch beim Schriftzug Heidenklangwerke kriegte ich das Kotzen und noch mehr zum Erbrechen war mir zu Mute nachdem ich mal die klischeebeladene Warenauswahl mit sehr eindeutigen, sowie höchst fragwürdigen Slogans durchsah.
Ein Blick noch ins Forum, neben nicht gerade anspruchsvollen Diskussionen, spannenden paganen Themen wie Kaiser Wilhelm II und die Schuldfrage des ersten Weltkrieges, gefolgt von (ernstgemeinten!) Diskussionen zum Thema Ariosophie, Artglaube und schwarze Sonnen. Nach Guido von List und den Armanen wagte ich gar nicht erst zu suchen, ich wusste nun genug. Zwei Klicks Nazi weg, gleich Forum bleibt nazifreie Zone.

Wie gesagt, so etwas mache ich nicht mit jedem neuen User der sich auf dem Forum registriert, aber wenns gleich so ins Auge fällt und dann noch so offensichtlich und mehrfach bestätigt wird.....

Mittwoch, 19. August 2009

Ein Schandfleck weniger?

Schon seit einiger Zeit hatte ein hier schon des öfteren thematisiertes Forum mit Problemen zu kämpfen. Zuerst war es die Klientel mit Verwicklungen zum Sonnenthing und zu Aryanmusic die ihm einiges an negativer PR einbrachten, dann waren sie in einen feindlichen Übernahmeversuch des Zentralrates der Heiden verstrickt, die Affäre um das Flirtportal für Naziheiden wäre da ebenso nennenswert wie unliebsame Verbindungen zum alten Asatruforum und der Artgemeinschaft und schlussendlich die Tatsache, dass ihrem Admin die Domain nicht mal gehört sondern einem sehr einschlägigen Verlag aus der rechten Szene. Was ihnen nun letztendlich das Genick gebrochen hat, neben der Tatsache das dort schon seit Wochen keine rechte Diskussion mehr zustande kommen wollte, ist reine Spekulation. Auf jeden Fall war die Erreichbarkeit der Domain schon seit längerer Zeit ein Problem.

Hm, kann man jetzt sagen R.I.P Freies Thing Germania?

Für soviel Ärger dieses Forum und die Leute dort auch immer gesorgt haben, vielleicht hat es nun endlich ein Ende, ein Ende mit Schrecken vielleicht, aber lieber so als ein Schrecken ohne Ende.

Dienstag, 7. Juli 2009

Psychozeit - Gewürm und Gelaber

Alle Jahre wieder kommt das Kellerkind und beglückt die virtuelle sowie leider auch die reale Welt mit seiner Anwesenheit. Wie ein abgehalfterter Wanderzirkus geht er dann wieder auf Tournee mit der gleichen, langweiligen Show wie zu seiner Gründungszeit.
Dann ist es wieder eine gute Gelegenheit den Computer auszumachen, wegzufahren, Stammtische und Events nur noch über geschlossene Facebookgruppen zu planen, bis der Spuk ein Ende hat.
Mir tun alle diejenigen leid, die ihn noch nicht kennen, aber noch kennen lernen werden. Es soll keiner sagen, dass er nicht gewarnt wurde.

Wie auch immer, aus dem einen Forum wo er wieder zugelassen wurde, eine Entscheidung des Admins die ich respektiere, aber weder verstehen noch gutheissen kann, habe ich mich mal zurückgezogen, sonst kommen wieder die bösen Vorwürfe der Hetze. Allerdings für Hetze muss man Aufwand betreiben und sich anstrengen, aber wie soll man sich denn anstrengen, wenn der geschädigte schon alles selber in die Hand nimmt? Es ist zutiefst ironisch, aber leider ein Fakt und das meinte ich mit: bis der Spuk ein Ende hat. So lief es bisher immer, der Herr geht wieder auf Tour und beisst mit seiner ganz besonderen Art auf Granit, kriegt eins auf den Deckel und verzieht sich theatralisch heulend wieder ins Loch. Zu allem Überfluss sind es dann immer die gleichen, die die Gesamtschuld an seiner Misere haben.

Wie dem auch sei, ich halte mich da raus, soll jeder seine eigenen Erfahrungen mit ihm machen, der letzte der ihn jedenfalls in Schutz genommen hatte bereut das wahrscheinlich bis Heute, spätestens jedoch seit er von seinem armen, wehrlosen und überall verhassten Schützling öffentlich in die Pfanne gehauen wurde. Aber da können auch noch andere ein Liedchen von singen, wenn sie den armen Tropf nicht schon längst vergessen und begraben hätten.
Ich lehne mich nur noch zurück und betrachte dieses Trauerspiel aus der Ferne, keinesfalls werde ich mir die Hände schmutzig machen, es sei denn er schleppt noch mehr deutschtümelnde Nationale, auch Nutellas genannt, Spammer und Verschwörungstheoretiker in sein Fahrwasser, auf das auch noch diese dieses eine Forum in Massen penetrieren.

Sonntag, 7. Juni 2009

Wieder mal....

Ich habe es gewiss schon einige Male gemacht, während der Grundausbildung und dann später zu Hause. Der ewige Kampf mit dem spärlichen Platz. Wie stopfe ich 20 Kilo Ausrüstung in einen einzigen Rucksack und eine Tasche? Und da ist nicht nur Wäsche dabei.....
Stiefel, Schuhe, Waschzeug undundund....

Aber irgendwann da ists geschafft, der letzte Riemen gestgezurrt und man merkt, man hat was vergessen... Also alles nochmal auseinandernehmen und nochmal den Ringkampf mit dem Rucksack spielen. Dann wenn endlich wieder alles so ist wie es sein sollte, das Ganze noch an der Trageinheit festmachen und dann mal den Tragetest. Dieses Mal ging es ganz gut, ich scheine kräftemässig wieder auf der Höhe zu sein, wenn ich daran denke, dass es mir letztes Jahr gesundheitlich gar nicht gut ging und meine Konstitution ziemlich am Allerwertesten war. Da frage ich mich ernsthaft wie ich die vielen Strecken mit all dem Gerümpel geschafft habe ohne zusammenzubrechen. Mal schaun, dieses Jahr wirds bergig, aber das hatte ich auch schon mal und habe es überlebt, zwar habe ich geschwitzt wie ein Stier aber ich bin oben angekommen.

Und auch meine Waffe, verstaubt aber rostfrei, muss ihren sicheren Ort wieder mal verlassen. Ein kurzer Funktionscheck, Arretierhebel blockieren, den Schlitten ein paar mal durchrattern lassen, ein schneller Rostcheck am Lauf und an der Kammer. Soweit alles I.O, auch wenn ich nicht daran glaube, dass ich sie dieses Jahr gross brauchen werde. Immerhin habe ich die letzten Jahre mehr geschossen als während meiner ganzen Grundausbildung. Besser geworden bin ich nicht wirklich, auf bis dreissig Meter ganz passabel, aber auf fünfzehn und drunter tödlich. Vor allem da zerreisst es mir regelmässig mindestens eine Doublette und eine Kugel dreht dann ab vom Rest in Richtung Kopf. Darum tödlich.

Mal gucken, um 10 fährt mein Zug, zweimal umsteigen, aber ansonsten ganz human. Ich hoffe nur, dass unser grünschnäbeliges Kader nicht auch diesen Dienst komplett und nach Lehrbuch verbockt. Mir sitzt immer noch das letzte Jahr in den Knochen und über ein paar unprofessionell gehandhabte Vorfälle bin ich noch nicht hinweg.
Wie de auch sei, ich freue mich auch auf einige Gesichter und das wird selbst die schlimmste Katastrophe wider die menschliche Vernunft erträglicher machen. Geteiltes Leid ist nun mal halbes Leid.

Bis in drei Wochen wieder, auch wenn ich mich bemühe an den Wochenenden meinen Blog up to date zu halten.

Donnerstag, 21. Mai 2009

Des Nachts im ICQ

Es war noch im letzten Jahr, an einem ganz bestimmten Tag. Wir hatten gerade einige unerfreuliche Ereignisse, ein Teammitglied war ausgetickt und warf mit Drohungen um sich, die Lage war angespannt und weitere Existenz des Forums, in das wir alle viel Herzblut gesteckt haben, stand auf dem Spiel.
Es war so gegen vier Uhr, die tobende Wortschlacht näherte sich dem Ende, als mich unverhofft ein unbekannter im ICQ anschrieb. Meine Laune war nicht die Beste, denn eigentlich musste ich am nächsten Tag wieder um sieben raus um zu arbeiten. Um so mehr kochte mein Blut als sich dieser unbekannte als jemand sehr bekanntes entpuppte, der dem Forum schon bei mehr als einer Gelegenheit Ärger beschert hatte. Jedenfalls behauptete er verhandeln zu wollen. Das erstaunte mich zuerst ziemlich, in wessen Namen fragte ich mich? Und was zur Hölle wollte er damit bezwecken, denn die Aufhebung seiner Verbannung stand nie zur Debatte und wird es auch nie.
Naja, ich war ziemlich pampig und wurde es noch mehr, als er statt klarer Worte nur wieder das übliche nebulöse Geschwurbel von sich gab. Bitte merken, es gibt nichts was mich um vier Uhr morgens, WERKTAGS, mehr auf die Palme bringt, wenn ich todmüde irgendwelchem sinnfreiem Gefasel und um den Brei rumgerede ertragen muss. Da ich zuvor sowieso schon geladen war, kann man sich denken wie ich reagiert habe.
Was diese Person damit bezweckte oder hoffte zu bezwecken ist mir immer noch schleierhaft, denn das ich ihn reumütig, wie ein verstossenes Kind dem ich Unrecht getan hatte, wieder in die Arme schliessen würde, kann man nur als fern jeglicher Realität bezeichnen. Einige interessante Sachen habe ich dennoch anhand dieses halbrealen Dialoges herausgefunden.

Die Person bezeichnete sich selbst als den Surtur aller gutmenschlichen Neopagans und das ich und andere die Lüge verbreitet hätten, dass er für all unsere Probleme verantwortlich wäre, wir hätten diese sogar regelrecht zur Weltordnung gemacht.
Ich weiss nicht in welcher Realität dieser Mensch lebt, er hat sich nicht viele Freunde gemacht über die Jahre und für einigen Ärger gesorgt, aber die wirklich grossen Probleme hat nicht er verursacht, da nimmt er sich ziemlich wichtig. Zu wichtig.

Dann kam er mir mit der Mitleid und Moralschiene, das lief am Ende darauf raus, dass ich natürlich schuld daran bin, dass er keine Wiedergutmachung leisten konnte, als ob er das jemals versucht hätte. Ich glaubte nicht, dass er das weder ernst noch ehrlich meinte, in meinen Augen nur ein Versuch seine Unfähigkeit und seinen Teil der Schuld auf andere abzuwälzen, so wie er es immer tat. Alle anderen sind die Bösen, er ist anständig und rechtschaffend und soll gefälligst vernichtet werden.

Die Leier ging natürlich noch weiter, ich selber hätte ne Menge Dreck am Stecken und sollte mich fragen ob ich der Gute und Reine bin als den ich mich gerne hinstellen würde. Also ich kungele nicht mit Nazis und Rassisten, ich belüge nicht meine eigene Community und hinter mir steht kein Verlag und keine rechtsextreme Organisation. Da bin nur ich allein.
Über das Gut und Rein, Palladin in schimmernder Rüstung, ect...was soll ich dazu sagen? Ich bin ein hundskommuner normaler Mensch mit all seinen Schwächen und Problemchen, nur gehe ich damit nicht hausieren und wehre mich auch dagegen auf einen Sockel gehoben zu werden. Ich mag keine Sockel und hohen Rösser, da ich akrophobiker bin.

Tja, mit dem Jungen haben wir wirklich gravierende Fehler gemacht, das sehe ich jetzt ein. Wir hätten viel früher konsequent sein sollen, dann wäre es nie dermassen eskaliert. Stattdessen haben wir reagiert wie Traumtänzer, wobei man anmerken muss, dass wir damals vollkommen unerfahren waren, und versucht ihn mit Reden zur Vernunft zu bringen. Dabei wäre es besser gewesen wir hätten ihn gleich nach den ersten Vorfällen verwarnt und ihn im Wiederholungsfall rausgeschmissen. Das sind nun mal Erfahrungswerte, die einen lernen leichter, die anderen, so wie wir, mussten es auf die harte Tour lernen.

So das wars wieder mal und hoffentlich zum letzten mal was diese Person angeht.

Montag, 18. Mai 2009

Das Zensursula-Upgrade

Ein neues "Must-have" im WWW. Weitere Worte erspare ich mir für den Augenblick, wäre nicht ganz jugendfrei.

Das nette Feature ist hier zu finden, viel Spass beim Einbinden.

http://vdl.odem.org/