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Mittwoch, 7. Juli 2010

Sommer, Sonne und viel heisse Luft

Der Sommer ist nun endlich angekommen, es warm, für einige sogar heiss, die Luft pollengeschwängert und vor allem ruhig. Die Leute fahren in die Ferien, man hat seine Ruhe beim Einkaufen, manchmal denke ich es könnte eigentlich das ganze Jahr über Sommer sein. Doch leider hat auch diese schöne, warme Jahreszeit ihre Schattenseiten. Im Fernsehen läuft praktisch nur Müll, doofe Gameshows und Werbung für die Leute die eigentlich voll uninteressant wären, wenn sie nicht einen Berg von Kohle auf dem Bankkonto hätten. Dann grinsen wieder andere Figuren in die Bildröhre, denen die obengenannte Kohle fehlt, sowie Ruhm, Bekanntheit und Talent (meist auch das nötige Hirn). Die sind leider nicht nur meist einfach langweilig, sondern leider auch Gift für die Nerven, wie die meisten der Z-B-Prominenz. Da bleibt einem vernünftigen Menschen nur ein Ausweg, abschalten und ein gutes Buch suchen, am besten die Kiste den Rest des Tages meiden. Es gibt klügere Dinge die man anstellen könnte.

Aber nicht nur im Fernsehen herrscht saure Gurken Zeit, doch nirgends füllt man das Sommerloch mit soviel Müll vom Müll wie dort, auch in den Onlinemeldungen überschlagen sich doch eher die kuriosen Sachen, wo man sich doch echt fragt, wen interessiert bitte dieser Scheiss. Der umgefallene Sack Reis in China lässt grüssen.

Wenn wirs gerade von umgefallenen Reissäcken und heisser Luft haben. Was macht eigentlich der selbsternannte Hochgode aus Berlin? Nachdem er vor einigen Wochen aus dem Nichts aufgetaucht war, Mails verschickte, die wie ein virtueller Exkrementschwall die Leute beglückte und diese reihenweise die Nase rümpfen liess. Klagedrohungen wegen einer Wortkombination wo Alzheimer Goofy trifft und mit dem Hand in Hand geht.

Was ist aus diesen Klagen geworden? Nichts.
Ist das böse Wort verschwunden? Njet.

Also viel heisse Luft und viel Lärm um nichts, oder ging es darum seinen knapp ein oder zwei Dutzend Anhängern eine Show zu liefern? Sozusagen Jüngerbespassung? Sommerloch-Unterhaltungsprogramm für Mitglieder der GGG? Gut, es ist ja nicht das erste mal, dass diese Sau durchs Dorf getrieben wurde und im Endeffekt hat er ja auch uns mit bespasst, von dem her müsste man schon fast wieder dankbar sein.

Dienstag, 21. Juli 2009

Kürzer treten

Ich weiss, es ist etwas ruhig geworden hier, doch seid unbesorgt ich bin nach wie vor am Leben und erfreue mich bester Gesundheit. Nur bin ich momentan etwas stärker beschäftigt als üblich, doch das dürfte sich schon bald wieder ändern, denn schon bald steht mein Urlaub vor der Tür.

Heute ist mir aufgefallen, dass ich vor bald einem Monat erfolgreich das Rauchen eingestellt habe. Ich hatte es schon vergessen, bis ich Heute morgen auf meine letzte Zigarettenschachtel gestossen bin. Andrerseit, ich kann mich schon gar nicht mehr daran erinnern wann ich zum letzten Mal Urlaub hatte, ich weiss nicht mal welcher Monat das war. Das ist dann schon eher bedenklich. Immerhin, bis Ende September, also Abschluss des Geschäftsjahres, habe ich noch drei Wochen zu Gute, die werde ich nutzen. Ich träume jetzt schon vom Ausspannen, Erholen, vom Ausschlafen und mal wieder so richtig Zeit für sich selber zu haben. Leute, ich habe es dringend nötig.

Dann steht noch etwas wichtiges an, ich suche mir einen neuen Job, die Entscheidung fiel Heute und zwar endgültig, weil ich bin die leeren Versprechungen langsam aber sicher überdrüssig. Ich arbeite hart, manchmal auch mehr als ich müsste und vor allem länger. Es wäre mir jedoch viel lieber Vollzeit zu arbeiten als nur Teilzeit, so wie es mir mal letztes Jahr zugesagt wurde.
Das heisst jetzt die Bewerbungsunterlagen auf Vordermann bringen, das Kontaktenetzwerk reaktivieren und mal in allen sozialen Kreisen die Info streuen, dass ich einen neuen Job suche.
Ich habe dabei nicht viel zu verlieren und kündigen werde ich auch noch nicht, denn so erhalte ich mir meine finanzielle Basis und es macht sich auch besser im Lebenslauf. Der wird sowieso langsam anschwellen, genau so wie die Unterlagenmappe an sich mit all den Arbeitszeugnissen, Zertifikaten, ect. Dazu dürfte dann noch eine Arbeitsbestätigung vom diesjährigen Armee-Einsatz kommen plus ein Zwischenzeugnis der jetztigen Firma. Auf jeden Fall eine ziemliche Sammlung für Acht bewegte Jahre im Berufsleben.

Naja und dann sind da noch einige Projekte in der Warteschleife, wie die Erweiterung meiner Wohnungseinrichtung und die Entsorgung gewisser Altlasten. Dazu kommen noch diverse andere Sachen, aber eins nach dem anderen, ich nütze niemandem etwas, und mir selber am wenigsten, wenn ich mich überanstrenge und überlaste. Die Politik der kleinen Schritte, kleine erreichbare Ziele auf dem Weg zum grossen Ziel. Hilft beim Überlebenskampf, in Krisensituationen und bei beschränkten Energiereserven.

Aber eben alles zu seiner Zeit, alles eine Frage der Prioritäten.

Montag, 2. März 2009

Wieder mal ein paar Tests

Bei der Krähe gefunden und konnte nicht widerstehen...

You are Amelia Earhart!
QuizGalaxy.com
Adventurous and boundary breaking. You believe that you can do anything, and do not hesitate to take risks to achieve a big goal. You like to problem solve, when a problem comes up.


Naja, das verwundert mich überhaupt nicht.

QuizGalaxy.com

Montag, 23. Februar 2009

Namensnummerologie

Ich konnte es nicht lassen und habe nach Krähe und Hexe den Link ausprobiert.

Mein Ergebnis:

Mit einer stolzen Persönlichkeit ausgestattet, streben Sie immerzu nach Freiheit und wollen Ihr Schicksal selbst in die Hand nehmen. Selbstbestimmt über den eigenen Lebensweg zu entscheiden, ist für Sie oberstes Gebot. Sie zeichnen sich durch Charakterstärke aus und Ihr Temperament ist unübersehbar. Was Sie sich vorgenommen haben, wollen Sie mit allen Mitteln erreichen, denn Misserfolg ist für Sie eine Horrorvorstellung. Dank Ihrer positiven Ausstrahlung versammeln sich um Sie herum immer sehr viele Verehrer. Das macht Ihnen überhaupt nichts aus, solange Sie dabei Ihre Unabhängigkeit bewahren. Freiheit ist für Sie das wertvollste Gut. Weiter so, immer vorwärts schreiten…!

Sonntag, 15. Februar 2009

Das Leben eines Wikingers

Und der Viki ist nun auch mit dabei. Hiermit heisse ich ihn in der Riege der Blogger herzlich Willkommen und bin schon gespannt auf seine Artikel.

Life of a Viking Spirit

Auf einen guten Start Viki.

Donnerstag, 12. Februar 2009

Steady Progress

Das Wetter wechselt, alles bleibt im Wandel. Wenigstens geht der Wandel jedoch vorwärts, die anderen Richtungen kenne ich aus den letzten acht Jahren zur Genüge.
Seit neuestem gehe ich wieder mit dem Bus zur Arbeit, heisst seit der letzten Streckenanpassung 10 Minuten Fussmarsch, und das sehr zügig, zur nächsten Haltestelle. Aber es tut mir gut, ich bin jetzt morgens viel wacher und frischer im Büro, die Anlaufzeit, also bis das Hirn Betriebstemperatur erreicht hat, ist nun um einiges kürzer. Was so ein bisschen mehr Bewegung am Tag ausmachen kann.

Privat geht es derweilen auch ziemlich drunter und drüber, gleich drei Projekte am Laufen, mit zweien bin ich mindestens bis Ende März ausgelastet.
Da wäre zum einen das Forum natürlich, das wohl demnächst etwas zurückerhalten wird worauf viele gehofft haben und machen wird es gerade jemand, der von einem Ex-Teammitglied als inkompetent abgestempelt wurde. Komisch, er selber hats nie zustande gebracht, trotz anderweitig grosser Reden. Das nenne ich Ironie.

Dann gibts nächsten Samstag die zweite Fotosession für die Ein- und Überleitungen zwischen den einzelnen Spielen. Sobald die Szenerien im Kasten sind kommt unser Grafiker zum Zug, der den Bildern einen ganz speziellen Schliff verpassen wird. Anschliessend kommt unser semiprofessioneller Tontechniker zum Einsatz und unser Erzähler. Anschliessend werden Bilder und der gesprochene Text aufeinander abgestimmt, eventuell mit etwas Hintergrundmusik unterlegt und zu einer Präsentation verarbeitet. Allein dieses Projekt wird eine Menge Zeit kosten.

Und Last but not least ist da noch die von mir organsierte Tabletop-Kampagne, deren Start ich jedoch auf die Zeit nach unserem Grossevent verschoben habe, da dieser eindeutig höhere Priorität hat. Aber immerhin, die Karte hat einen Feinschliff erhalten und dürfte dann bald im Format A1 oder sogar A0 in unserem Clublokal hängen. Aber bis es soweit ist muss ich erst mal meine Unterlagen sortieren und dafür sorgen, dass alle Teilnehmer über das benötigte Material verfügen. Tabellen, Listen, Regeltexte, und, und, und... Das gibt auch noch zu Tun und es hat noch nicht einmal angefangen....

So und was geht noch?

Tja, Nebenbei hat man noch ein Leben, trifft Freunde oder hat sie auf Besuch, je nach dem. Besonders freue ich mich auf den DVD-Abend mit vorherigem Abendessen mit zwei ehemaligen Arbeitskolleggen. Wir arbeiten zwar alle in unterschiedlichen Branchen und Firmen, aber dennoch haben wir den Kontakt aufrecht gehalten, weil wir in den gemeinsamen Zeiten gemerkt haben, was wir aneinander hatten.

Und dann kommt noch Besuch aus Deutschland und das gleich zu viert. Da werde ich meine Bude noch ein wenig herrichten müssen, auf jeden Fall wird sie wohl an ihre momentanen Grenzen der Behaglichkeit stossen, aber ist ja nur für ein Wochenende. Auf jeden Fall gibts das schon mal angekündigte Essen mit Leuten vom Stammtisch und von der alten Sitte Schweiz. Das dürfte wahrlich interessant werden, vor allem wenn ich die Trinkfestigkeit und die Festlaune der anwesenden bedenke. Meine Nachbarn werdens überleben.

So, meine Mittagszeit ist wieder um, ein Berg Arbeit wartet.

Bis zum nächsten Mal.

Mittwoch, 24. Dezember 2008

Ein verspätetes Stöckchen.

Endlich habe ich mal die Inspiration um ein Stöckchen anzunehmen, leider hatte ich zu vielen nicht viel zu sagen oder sie sagten mir nichts..

Welches Buch (oder DVD oder CD) würdest Du gerne

1. dem Papst
2. Freud
3. einem bestimmten Lehrer aus Deiner Schulzeit
4. einem Gentechniker
5. Eurer Mutter
6. Eurem Vater
7. einer beliebigen Person (bitte diese Person kurz in Worten beschreiben)

schenken? Und warum (Bitte einen kurze Beschreibung schreiben)?

Allen, die daran teilnehmen viel Freude damit.

1. Ein Blankobuch, alles andere wäre Verschwendung.

2. Die DVD von Pink Floyd the wall. Wäre sicher sehr interessant für ihn und noch interessanter wäre es seine Meinung darüber zu hören.

3. Das Leben der Gespenster von Javier Marias für meinen Klassenlehrer aus der Berufsschule, weil auch er darüber herzlich lachen könnte.

4. Die Insel des Dr. Morau von H.G. Wells.

5. Drachenläufer von Khaled Hosseini (weils einfach schön ist)

6. Der Zahir von Paulo Coelho, weil jeder Mensch Träume braucht und auch mal sich selbst verliert.

7. Für die Person, die glaubte schlauer als alle anderen zu sein gleich drei: Sunzi: die Kunst des Krieges, Yamamoto Tsunetomo: Hagakure, Inazo Nitobe: Bushido

Dienstag, 9. Dezember 2008

Licht am Ende des Tunnels

Langsam geht es wiede aufwärts, so scheint es zumindest. Diese Woche wirds definitiv, wenn alles klappt hat die Firma bis Ende nächsten Jahres ausgesorgt. Das heisst keine Kurzarbeit mehr und vor allem keine Entlassungen. Der Primärmarkt meines Arbeitgebers bröckelt, die Elektronik- und Autoindustrie stecken in der Krise, aber der Einstieg in die Solarbranche, ein Zweig mit Zukunft, rückt in greifbare Nähe. Mittlerweile hat sich auch der Arbeitsaufwand wieder normalisiert und die Kunden scheinen von der grossen Aktienmarktpanik langsam wieder runterzukommen. Naja, fast alle. Einer unserer Hauptkunden macht in Österreich seine Werke dicht und verlagert fast alles nach China und Indien, auf einen Schlag halbiert das die Zahl der Beschäftigten. Für uns ändert sich da nicht viel, da wir auch schon diese Standorte seit längerem beliefern.
Normalisierung in Sicht und wenn alles klappt könnte ich sogar mein Pensum erhöhen, sagt die Brieftasche auch Danke.


Tja, ansonsten musste ich in letzter Zeit eher kürzer treten, Virenbefall und Fieber haben mich für fast eine Woche ausser Gefecht gesetzt. Das jährliche Training fürs Immunsystem, wie gewohnt fast ohne Medikamente, wie ich das seit Jahren mache. Tee, Milch mit Honig und gleichmässige Wärme kombiniert mit einem guten Buch, das reicht mir vollauf und nach drei Tagen ist das Schlimmste überstanden. Da erinnere ich mich doch mit Grausen an meinen ersten Wiederholungskurs bei unseren Streitkräften zur Grippe-Hochsaison. Drei Wochen Krankenabteilungsdienst und nach anderthalb Wochen hatte ich selber die Grippe. Fast eine Woche Chemokeule mit Symptombekämpfung, die meinen Körper mehr belastet als geholfen haben. Da war ich froh als ich wieder zu Hause war, wenn auch mehr tot als lebendig, und mir die Zeit nehmen konnte mich auszukurieren.
Aber genug davon, das Leben geht weiter, kleinere Krankheiten kommen und gehen. Immerhin brach mein Infekt nicht vor dem Schandmaul-Konzert aus, das hätte mich sehr gereut, immerhin hatte ich ja die Karten schon im Sommer gekauft. Drei Stunden pure Exstase, tauchen im Klangemälde, Tanzen im wie im Drogenrausch und Abdriften in andere Welten. Nach den Monaten der Anspannung tat es gut wieder mal ordentlich Dampf abzulassen und den Kopf wieder klar zu kriegen. Muss ich wieder öfter mal machen, denn es tut enorm gut, auch wenn der Muskelkater am nächsten Tag zuweilen Höllisch ist, aber damit kann ich gut leben.

Letzte Woche war auch wieder unser Stammtisch unter den wachsamen Augen des Lällekeenigs. Diesmal war er ausserordentlich gut besucht, in letzter Zeit finden sich regelmässig Leute von der alten Sitte Schweiz ein, diesmal war sogar jemand aus dem Raum Zürich mit dabei. Jaja, die alte Sitte, man kann die Leute nur gern haben. Bodenständige Menschen die das Heidentum leben und das weit weg von Politik, sowie jenseits von Blut und Boden. Hauptthema Nr 1 war ein Ausflug im Januar zum Trycheln in der Innerschweiz, nicht im Rahmen einer offiziellen Veranstaltung, nein, es ist ein wildes Trycheln vorgesehen. Bei Nacht und Nebel, bei Eis und Schnee wird dann die wilde Jagd ausziehen und sozusagen eins werden mit den Ahnengeistern. Es wird mein erstes Mal sein und ich bin gespannt darauf. Ich werde jedoch mich mit der Funktion eines Fakelträgers begnügen und das Ganze auf mich wirken lassen.
Apropos vorchristliche Bräuche, für die Sonnenwendfeier muss ich ja noch ein paar Planungen erledigen, etwas Inspiration habe ich schon von unserem Forendruiden Nagaroon erhalten. Ein wenig Recherchieren, Telefonieren und der Rest nach Bauch und Gefühl.
Hm, moment mal, da war doch noch was... Ach ja, zwei neue Gesichter aus dem Panpagan waren auch beim Stammtisch, die jüngsten Mitglieder in zweierlei Hinsicht, aber ich glaube es hat ihnen beiden gefallen. Vor allem haben wir jetzt dank ihnen einen zweiten der sich für das Thema Schwertkampf erwärmen kann, vielleicht sehe ich ihn ja dann bei der örtlichen Gruppe wieder, den Link hat er auf jeden Fall gekriegt. Wenn wirs gerade von den martialischen Künsten haben, der Besucher aus Zürich ist aus einem der lokalen Schwertkampfvereine und wir hatten ein sehr interessantes Gespräch mit ihm, gefolgt von einer unverbindlichen Einladung. Ich sage mal, alles zu seiner Zeit, aber wieder eine Gelegenheit für später. Also manchmal ist das Leben einfach zu kurz für all die Dinge, die ich gerne machen würde, also bleibt mir nicht anderes übrig als Prioritäten zu setzen und zu planen. Zuerst auf den Schwertkampf konzentrieren, das Karate werde ich vorläufig begraben, dafür fehlt einfach die Zeit, aber das Bogenschiessen behalte ich im Hinterkopf, auch wenn aus mir wahrscheinlich nie ein Meisterschütze werden wird.

Wenn ich jetzt so meine Worte nochmals durchlese und die Gefühle während des Schreibens genauer erforsche, so scheinen die paar Tage erzwungener Ruhe wohl auch ihre guten Seiten gehabt zu haben. Auch wenn der Körper noch schwächelt, der Geist und Herz sind voller Energie.

Freitag, 21. November 2008

Momentan etwas abwesend

Ja, tut mir leid, momentan bin ich hier nur noch selten aktiv da mich das reale Leben momentan sehr intensiv in Anspruch nimmt. Ich weiss, dass ich einige Awards, Stöckchen, ect erhalten habe, dafür sind einige Artikel in Arbeit, doch wie gesagt, das reale Leben und eine momentane Schreibblockade verhindern momentan, dass ich weitere daran arbeite.

Auch haben sich einige Prioritäten etwas verschoben wie das halt manchmal im Leben so ist. Einfach, dass diejenigen die es betrifft Bescheid wissen warum ich meine Aktivitäten im Internet praktisch auf fast Null reduziert habe.

Aber keine Sorge, mir gehts soweit gut. Nur Müdigkeit und Stress machen mir etwas zu schaffen.

Soweit also noch unter den Lebenden.

Samstag, 11. Oktober 2008

Mein Äpfelchen

So, Heute widme ich einen Posting meinem Rechner. Seit mehr als einem Jahr versieht ein schwarzes Macbook in meinem Haushalt seinen Dienst, von Verschleisserscheinungen keine Spur, keine Viren, keine Würmer, keine Kompatibilitätsprobleme. Mittlerweile ist es der vierte Mac in meinem Besitz und als mittlerweile langjähriger Mac-User kann ich nur sagen, ich bereue nichts und bleibe dabei, die Dinger sind einfach einsame Spitze. Einschalten und loslegen heisst die Devise, das hat sich seit dem Apple I nicht geändert, kein rumbasteln um das System zu übertölpeln, kein langwieriges Rumfrickeln um sich in ein Wireless-Netzwerk einklinken zu können. Ich erinnere mich immer wieder an die Episode beim Paulderfinne, als wir uns mit seinem Passwort in sein Netzwerk einklinken durften. Beteiligt waren die beiden Macs von mir und Starfire und naja, das Windowsteil vom Grummel. Die Macs waren innerhalb von 2 Minuten und wenigen Klicks im Netz, der Vistarechner noch nicht einmal nach einer halben Stunde. Erst als der Grummel entnervt mit Ubuntu bootete klappte es auch bei ihm.



Wirklich, die Dinger sind klasse und ich schwöre darauf. Sicher, effizient und schnell, sowie alles dabei was man braucht. Kein Wust an verschiedenen Betriebssystemversionen, sondern nur eine Linie, die alles beinhaltet und nicht einmal viele Ressourcen frisst, geschweige denn Platz auf der Festplatte.
Mittlerweile scheinen die Macs auch in meinem Freundeskreis auf der Überholspur zu sein, vier von ihnen haben sich einen Mac zugelegt aus der Macbookreihe und bereuen es nicht. Warum auch, Windosw läuft auch drauf und das sogar Paralell. Frei nach dem Zitat:

"You can run windows but you can not hide from the ghost in the machine."

Freitag, 10. Oktober 2008

Das Namensorakel

Margo hat gerade dieses nette Namensorakel auf ihren Blog gestellt, ich kam nicht umhin es auszuprobieren. War ja klar...

Mein Ergebnis:

Sie sind eine kreativer, entscheidungsfreudiger und geselliger Mensch. Ihre vielseitigen Talente nutzen sie gut in Zusammenarbeit mir anderen Menschen. Dadurch stehen sie mit erfolgreich, lebhaft und lebensklug mit beiden Beinen im Leben. Ihre positive Grundeinstellung und Ausstrahlungkraft helfen ihnen meist ihre oft sehr hochgesteckten Ziele mit Ehrgeiz zu erreichen.
Trotzdem können sie manchmal auf ihre Umgebung zerstreut und ruhelos wirken. Auch zu große Redseligkeit, Konzentrationsmangel, Eitelkeit und maßlose Vorstellungen gehören zu ihren schlechteren Eigenschaften.

Probiert es mal selber aus.

Hier gehts zum Orakel

Mittwoch, 8. Oktober 2008

Das omnipotente Böse

Mal eine andere Geschichte, neuerdings bin ich ja ein ganz schlimmer Junge, so richtig das personifzierte Böse. Die Angriffe kommen ausschliesslich von einem einzigen Ort und wie nicht anders zu erwarten liegt er in den unendlichen Weiten des WWW. Schon zum zweiten Mal widmet man mir dort einen Hassthread, ich fühle mich langsam richtig geschmeichelt. Vor allem witzig finde ich die vielen Mutmassungen und schmutzigen Wörter mit denen ich in beiden bedacht wurde. Über sowas kann man eigentlich nur Lachen, aber ich gehe noch einen Schritt weiter und setze es positiv um. Ich mache nämlich aus sehr kreativen Wortschöpfungen meiner Gegner Ehrentitel für mich, die kommen dann meist in meine Forensignaturen.

Hier ein aktuelles Beispiel:


Mitglied im Club der Diktatoren und Tyrannen, Anführer der Vollmondberserker. Omnipotenter Bösewicht, Supersündenbock, ist schuld an allem und verantwortlich für alles.

Jetzt habt ihr den Salat...



Dem könnte ich noch hinzufügen:

Reichspropagandaminister von Basel, exhibitionistischer Lügtsichnackt und König der Lügsolangedukannst


Tja, mindestens drei neue Ehrentitel die vor Ironie strotzen und das alles wegen ein paar publizierter Internetrecherchen in meinem Blog. Das hat sich ja wieder einmal gelohnt. Wie ich sehe bewährt sich auch hier das Ökonomische Prinzip, wenn auch in anderer Form:
treibe mit geringstmöglichem Aufwand ein Maximum an Spacken auf die Palme.

Wie sagte Kurt Tucholsky einst: "Im übrigen gilt ja hier derjenige, der auf den Schmutz hinweist, für viel gefährlicher als der, der den Schmutz macht..."

Danke für dieses wirklich treffende Zitat Krähe.

Donnerstag, 2. Oktober 2008

Restbestände und Freizeit

Ich habe letzthin mal mit meinem Vater den Keller ein wenig entrümpelt, da kam einiges zum Vorschein, vor allem da ja vor einiger Zeit meine Grossmutter zu ihrer letzten Reise aufbrach und ihre Heimstatt geräumt werden musste und so den Weg in den Besitz ihrer grossen Familie fand, war da einiges dabei. Naja, ganz hinten in der Ecke stiessen wir dann auf sie....drei alte Karabiner...Klingt vielleicht seltsam, aber ich muss anmerken, es ist ein Schweizer Haushalt, da sind Waffen verschiedenster Generationen keine Seltenheit. Mein Elternhaus beherbergt sozusagen ein kleines Waffenlager. Fünf Armeewaffen aus vier Generationen. Na und was tut ein neugieriger Mensch wie ich, nimmt mal so ein Teil in die Hand, dreht den Sicherungsring und zieht mal am Auswurfhebel um die Patronenkammer und den inneren Mechanismus zu begutachten. Ich traute meinen Augen nicht, aussen verstaubt und fröhlich am rosten, aber der Verschluss und das Innenleben in tadellosem Zustand, vor allem wenn man bedenkt, dass das Ding bald gegen die Hundert Jahre auf dem Buckel hat. Sogar die Magazinfedern waren noch mehr oder weniger in gutem Zustand. Als wir so dastanden und mal guckten in welchem Zustand die Dinger waren, kamen wir auf die Idee diese mal an einem freien Wochenende mit etwas Öl und Automatenfett wieder in Schuss zu bringen. Ich ging sogar einen Schritt weiter und überlege mir mal beim örtlichen Schützenverein anzufragen ob man hie und da mal mit diesen Dingern üben könnte, wobei das kollidiert momentan noch mit meinen Plänen mich mit den Grundlagen des Bogenschiessens zu befassen. Werde wohl nicht umhin komme, auch vom finanziellen her, mich für das eine oder andere entscheiden zu müssen. Jetzt wo wieder einigermassen Geld da ist, aber spätestens nach dem ich diesen Monat mal meine Steuerrechnung beglichen habe, werde ich mich genauer damit befassen.
Ein andere Punkt ist der Schwertkampf, im gegensatz zum Schiessen mit Feuerwaffen und Bogen, hat mich der Schwertkampf schon immer fasziniert, nun da ich seit einiger Zeit meine erste Klinge mein eigen nennen darf, fing ich auch schon damit an, die grundlegenden Manöver einzuüben. Leider musste ich mich auf die eher tieferen Manöver beschränken, denn für die Hig Guard ist die Decke in meiner Wohnung zu niedrig, schon bei der Middle Guard muss ich die Decke aus den Augenwinkeln heraus beobachten, eine Kerbe reicht.
Wie dem auch sei, einfache Manöver einüben ist eine Sache, irgendwann hat man es intus und man möchte mal was neues ausprobieren, doch dummerweise braucht man für die weiteren Sachen einen Partner, sich einen imaginären Schwertpartner zu visualisieren ist nicht unbedingt optimal. Deswegen habe ich mich mal über den Schwertkampf in meiner Region schlau gemacht, lang habe ich nach einer Schwertkampftruppe gesucht, nun bin ich fündig geworden und hatte schon auf dem Foto, auf dem sie sich präsentierten, ein nettes Wiedersehen. Ein alter Freund, den ich vor langer Zeit aus den Augen verloren hatte, das war vielleicht eine Freude.
Aber dieses Jahr werde ich noch nicht dort einsteigen, ich habe noch zuviel zu tun, nicht nur was mein Forum betrifft, auch im Hobbysektor habe ich mir vorgenommen ein paar Pläne umzusetzen, aber dazu später mehr, dass würde hier das Mass sprengen.
Vieles hängt jetzt vom Ausgang des Jahres ab, zwar bin ich mir ziemlich sicher, dass ich die Probezeit in meiner neuen Firma bestehen werde, aber finanziell werde ich erst im neuen Jahr soweit gut dastehen, dass ich mir meine Pläne und den ein oder anderen Traum erfüllen kann.

Montag, 29. September 2008

Und ein weiterer Blog

Nach einigen Überlegungen habe ich mich nun entschlossen meinem Hobby einen eigenen Blog zu widmen, was aber nicht heisst, dass ich hier nicht ab und an ein paar Zeilen drüber verliere.
Mittlerweile ist sogar ein Kampagnenblog, mit Raum für Kurzgeschichten, after action reports und anderen Berichten im Gespräch. So eine Art GNN, Galactic News Network.

Mal gucken wie sich das entwickelt.

Montag, 22. September 2008

Mein Hirn - eine Analyse

Ich halte zwar nicht so viel von solchen Onlinetests, aber diesen hier fand ich sehr amüsant, auch wenn die Auswahlmöglichkeiten der Antworten sehr beschränkt war.

Your Brain is 53% Female, 47% Male




Your Brain is 53% Female, 47% Male



Your brain is a healthy mix of male and female

You are both sensitive and savvy

Rational and reasonable, you tend to keep level headed

But you also tend to wear your heart on your sleeve

Montag, 25. August 2008

Männer WG

Es bricht nun die letzte Woche meines Feriengastes an, seit einer Woche teile ich meine werte, zuweilen spartanische Bude mit dem Grummel. Muss sagen es funktioniert, auch wenn die Unordnung in meiner Wohnung zugenommen hat und ich beim letzten Hausputz festegestellt habe das Anhand der Schmutzmenge, dass ich nun definitv nicht mehr der einzige Bewohner bin. Aber ansonsten geht das ganz gut. Internet kann man teilen, mal spontan ein Filmabend machen oder was gutes Kochen. Bis anhin habe ich ja vollkommen alleine gewohnt und war mehr oder weniger nur zum Schlafen und Essen da, weil ich ja meistens bis zu zwölf Stunden pro Tag ausser Haus bin, war am Anfang schon gewöhnungsbedürftig. Mittlerweile geht das aber ganz gut.

Donnerstag, 21. August 2008

Mein Lebensraum

Meine Bude, momentan immer noch etwas spartanisch eingerichtet. Das will ich jetzt ändern. Das letzte halbe Jahr kam ich gar nicht dazu, habe geackert wie ein Tier und war froh unter der Woche das nötigste an Hausarbeit verrichten zu können. Das ist halt so wenn man pro Tag minimum 12 Stunden ausser Haus ist, da fällt halt das meiste aufs Wochenende. Wie dem auch sei, mir fehlt es an nötigem Mobiliar um meine umfangreiche Bibliothek unterbringen zu können, mir fehlt ein Schrank für den Administrativen Kram und vor allem fehlt mir ein vernünftiger Schreibtisch um selbigen auch erledigen zu können. Daher ist mein Wohnzimmer vor einiger Zeit auch zum Büro geworden.

Immerhin kann ich mal mein Wohnzimmer etwas aufmotzen und zwar mit Eckbank, einem richtigen Tisch, nicht das Klappding das ich jetzt habe, und dazugehörigen Stühlen. Das gibt dann schon mal was her, aber eben Schreibtisch und Bücherwand, das fehlt noch, aber bald habe ich genug Zeit um mal im IKEA-Katalog zu wühlen und mir etwas Inspiration zu holen.
Was fehlt denn sonst noch? Eine Anständige Garderobe, ich bin immer noch gezwungenmeine Jacke und ähnlichen Krempel auf einem Stuhl im Eingangsbereich zu parken. Und dann fehlt da noch was wie ein Schlüsselbrett oder Schlüsselkasten...Es gibt viel zu tun, aber jetzt habe ich dann bald die nötige Zeit und finanzielle Sicherheit das in Angriff nehmen zu können.

Dienstag, 19. August 2008

Wie persönlich darfs denn sein?

So, jetzt bin ich dann mal schon eine Woche unter den Bloggern und bin fleissig am Schreiben. Irgendwie geniesse ich es, obwohl ich eine grössere Flut an Themen immer noch zurückhalte, weil es ist nun mal so, dass das Internet teilweise gläserner ist als man denkt, je mehr man hier schreibt, desto mehr veröffentlicht man auch Dinge von sich selber. Es gibt zwar Menschen denen das nichts aus macht und frischfröhlich aus dem Nähkästchen plaudern und einem sozusagen das ganze Leben ausbreiten. Sprich man liest wirklich im wahrsten Sinne des Wortes in diesen Menschen wie in einem Buch.
Darum habe ich mich gefragt, wieviel gebe ich von mir preis? Was darf ruhig jeder wissen und was geht die anderen, sorry für den Ausdruck, einen feuchten Kehrricht an?
Gar nicht so einfach, ich habe für mich noch keine befriedigende Lösung gefunden, denn zuerst will ich mich mit diesem Medium hier etwas besser vertraut machen.

Eben das Internet ist an gewissen Stellen mehr ein virtuelles Glashaus, ehe man sich versieht machen sich der Arbeitgeber oder potentielle Arbeitgeber, oder aber auch Leute von denen man das gar nicht will hier schlau über einem, wenn man sich mit gewissen Dingen zurückhält.
Auf eine gewisse Art bin ich an diesem Dilemma selber schuld, hätte es auch sein lassen können, oder wieso mache ich mir Gedanken, ich habe doch nichts zu verbergen. Ja zu ersterem, nein zu letzterem mit dem Zusatz, dass nicht alle alles wissen müssen. Etwas Privatsphäre schätze ich auch im Netz, darum gebe ich hier nie alles preis. Gewisse Dinge sind nun mal dazu bestimmt anderorts unter Menschen besprochen zu werden.

Nun einiges habe ich ja schon geschrieben, und nicht wenig, einfach Dinge die mich bewegen oder bewegt haben. Eine Art Schreibkur für die Seele, einfach mal Dampf ablassen. Und es hat gut getan. Das soll aber nicht heissen, dass ich euch hier mit meinem emotionalen Müll zuschütte, nein so war das schon nicht gedacht, aber gewisse Dinge mussten einfach mal gesagt oder erzählt werden.

Montag, 18. August 2008

Montagmorgen

Es ist wieder mal soweit, ein neuer Start in die Woche, es ist wieder Montag.
Eigentlich nichts schlimmes, nur das es trotz der Tatsache, dass man seine Arbeit gern macht irgendwie mehr Überwindung braucht als sonst. Nicht das ich faul wäre, aber irgendwie ist da ein Block aus mentalem Beton in meinem Schädel, der mir beim Arbeiten immer wieder dazwischenfunkt und mir die Konzentration erschwert.
Zähne zusammenbeissen und durch, die Müdigkeit mit Kaffee wegspülen und einfach weiter im Text. Hilft wohl nix anderes, wer aber was wüsste, der darf sich gerne bei mir melden.

Freitag, 15. August 2008

Tabletop

Wie jeder andere Mensch auch, habe ich meine Freizeitbeschäftigungen. Ich hänge net dauernd im Internet. Vielleicht zeitweise.
Gut eines meiner Hobbys, ist in letzter Zeit etwas zu kurz gekommen, die Welt des Tabletops, aber was ist das überhaupt?
Tabletop ist nichts anderes als ein Strategiespiel, aber diese Definition deckt noch lange nicht alles ab, nicht einmal die Spitze des Eisbergs, aber schon mal zwei wichtige Komponenten: was für den Geist, die Strategie, und was fürs Herz, Spiel und Spass.
Für ein Tabletopspiel benötigt man eines unbedingt, Spielfiguren oder Miniaturen. Je nach Spielsystem können diese aus Plastik, Zinn oder auch Papier sein. Im Falle meines bevorzugten Spielssystems sind sie aus Plastik und Zinn. Bei den beiden Werkstoffen gibt es eine Hierarchie, Plastik für die grosse Masse an Kriegern die die Hauptlast der Kämpfe tragen und Zinn für die Anführer und Eliteeinheiten eines jeden Volkes. Ok gut und wie spielt man das? Um das ganze spielen zu können sind Regelwerke, Würfel und Massband. Die Regelwerke um überhaupt zu wissen was man auf dem Spielfeld anfangen kann und was die eigenen sowie auch die gegnerischen Krieger können, und, und, und. Das Massband um die Distanzen zu messen, sei es für einen Angriff oder ob Krieger mit Schusswaffen und Kriegsmaschinen überhaupt in Reichweite sind. Die Würfel jedoch sind entscheidend, ohne sie kann nicht ermittelt werden ob sich eine Einheit von Kämpfern im Nahkampf durchsetzen kann, wieviele Treffer die Schützen im Fernkampf anbringen können oder ob eine Einheit, die einen Nahkampf gegen einen zu starken Gegner verloren hat nicht einen Anfall von gesundem Menschenverstand hat und das Weite sucht.

Soviel mal grob zu den Grundlagen, was aber auch enorm wichtig ist, ist das Spielfeld. Spielfelder unterscheiden sich zuweilen stark, je nach Geldsäckel oder handwerklichem Geschick der Spieler. Aber eines ist sicher, eine leere Tischplatte als Spielfeld ist langweilig, da machts doch viel mehr Spass wenn zum Beispiel ein paar Bäume rumstehen, oder Hügel, dort eine Ruine oder ein Monolith, ja man kann ganze Landschaften Gestalten. Auch hat das Gelände einen Einfluss aufs Spiel, zum Beispiel kommen schwer gepanzerte Ritter im Wald um einiges langsamer voran als auf freier Ebene, ein Hügel ist ein prima Ort um ein Katapult oder eine Kanone zu platzieren, weil sie von dort oben alles einsehen kann ohne das ihre Sicht ständig blockiert wird. Auch kann man sich hinter einer Mauer prima vor gegnerischen Schützen verstecken oder sich hintern ein paar Felsen ausserhalb des Sichtbereiches von gegnerischen Einheiten in den Hinterhalt legen um ihnen dann sobald sie weiter vorrücken in die Flanke zu fallen. Gelände erhöht die taktische Tiefe und somit den Spielspass.

So genug, sonst komme ich vom hundersten ins Tausendste.

Ein anderer wichtiger Teil des Hobbys ist der gestalterische Aspekt, denn die Miniaturen kommen nicht fertig daher, keine bemalung und grösstenteils in Einzelteilen. Das heisst also mal aus den Gussrahmen lösen, Gussreste entfernen, unebenheiten wegfeilen, zusammenkleben und dann anmalen...
Allein der Bemalteil ist eine Wissenschaft für sich... Welche Farbmischung eignet sich um Dreck auf der Kleidung darzustellen? Klingt sinnlos oder? Naja wenn man etwas realistisch malen möchte und nicht will das seine Truppe aussieht als hätten sie sich für die Sonntagsparade rausgeputzt ist das doch irgendwie berechtigt.

Ich merke, dass mein Hirn rattert, gibt viel drüber zu erzählen, über alle Aspekte die ich nun mal grob geschildert habe. Aber irgendwie muss ich das splitten, sonst wirds zuviel.

also ein weiteres mal to be continued....