Mittwoch, 31. Dezember 2008

Die Aktion ist nicht gestorben.

Wir sind noch lange nicht weg vom Fenster, ein einzelner Störenfried reicht da nicht aus. Zwar haben wir nun keine gemeinsame Plattform mehr und werden wir auch nicht bis in einigen Wochen. Aber das heisst noch lange nicht, dass wir die Hände in den Schoss legen.
Gerade jetzt haben wir die Möglichkeit aktiv zu werden, eine der beteiligten ist dabei den Organisatoren vom "Fest der Demokratie" unser Vorhaben schmackhaft zu machen. Das Paganrealm ist auf jeden Fall mit dabei und wird den einen oder anderen Text sowie vielleicht einen Flyerentwurf beisteuern, Leute aus dem Panpagan vertreten die Sache dann vor Ort mit anderen. Das gibt noch viel zu tun.

Der Kampfgeist ist noch lange nicht tot und die Idee, die Leute zum Nachdenken anzuregen ebenfalls nicht. Wir machen weiter.

Mehr Infos hier: Paganrealm

Wer auch was beisteuern will, einfach melden.

Das alte Jahr ist fast um

Nur noch Stunden trennen uns vom neuen Jahr, das alte war sehr bewegt in vielerlei Hinsicht. Nicht immer waren die Zeiten schön, ich denke da an einige Ereignisse die mich sehr bewegt hatten:

Meine Krankheit, die mich neben viel Energie fast die Existenz gekostet hat, aber mittlerweile gut abheilt. Diese Seuche wünsche ich nicht einmal meinem schlimmsten Feind, aber sie hatte auch positive Seiten, ich bin nun fast Experte im Brechreiz niederkämpfen, kenne meinen Körper und seine Signale um einiges besser, habe die Ernährung ein wenig umgestellt und Gewicht verloren.

Meinen beruflichen Weg, auf dem ich sehr viele interessante Menschen kennen und schätzen gelernt habe, wie zum Beispiel meinen letzten Chef mit dem ich immer wieder noch Kontakt habe und ihn demnächst wieder mal an meinem alten Arbeitsplatz besuchen möchte. Dann ist da meine neue Festanstellung, bei der ich nun die Probezeit mit Bravour gemeistert habe und nun ein voll integriertes Mitglied im Team bin, ich freue mich schon auf das gemeinsame Weihnachtsessen im Januar. auf diesem Weg geht es langsam aber sicher wieder aufwärts. Langsam, aber stetig.

Auch im privaten Bereich tat sich einiges, Konflikte und Versöhnungen, Erkenntnisse und Einsichten, manche waren leider auch sehr bitter.
Aber das schönste ist, dass ich nun seit einigen Tagen ein Mitglied der alten Sitte Schweiz bin. Demnächst geht es auf das erste Treffen wo wir nach alter Sitte, altes Brauchtum praktizieren.

Hm, also nach langer Durststrecke wieder auf dem aufsteigenden Ast, das alte Jahr ist bald um und ich freue mich auf das neue.

Euch allen einen guten Rutsch.

Montag, 29. Dezember 2008

Khaine hat gewählt

Die Schlachtenglut ist erkaltet, über den Feldern weht der Wind des Todes, viele Seelen wurden zu Khaine gerufen und traten den Weg in die andere Welt an.
Das vereinte Heer der Allianz war siegreich, die Feinde wurden zurückgedrängt, doch der Preis war hoch. Viel Elfenblut wurde vergossen und der Schmerz ist gross. Der grossartige Orelion fiel im Bolzenhagel der Druchi, nachdem seine ganze Leibgarde bis auf den letzten Elfen gefallen war. Es war nicht verwunderlich, war er es doch der die Winde der Magie in Perfektion gewoben und Tod und Verderben in den feindlichen Reihen gesäht hatte. Ebenso fiel der Edle Rivalion unter dem wütenden Ansturm der Grünhäute, doch bis zuletzt hielt er das Banner seines Hauses aufrecht und starb im Kampf wie es das Gesetz des Kriegers befahl. Mehr Glück hatte Prinz Yrion von Caledor, er fuhr unter seine Feinde wie ein Herbststurm durch das Laub und mähte sie reihenweise nieder. Grosse Kämpfer aus den Wüsten des Chaos fielen unter den Hieben seiner Klinge, die durch ihre dicken Rüstungen schnitt wie ein Messer durch Papier. Wie es sich für einen Prinzen aus dem Reich der Drachen gehörte jagte er seine Feinde vom Feld wie scheues Getier.
Dem Edlen Inarion und den Schwertmeistern des weissen Turms gebührte hingegen die Ehre beinahe den Hauptteil der Grünhautstreitmacht im Alleingang zu bezwingen. Keine dieser grobschlächtigen Kreaturen waren der Schwertkunst der Krieger des weissen Turms von Hoeth gewachsen. In tödlicher Präzision woben sie ein Netz aus Stahl, dass die blutberauschten, grünen Wilden offenbahrte was wahre Macht ist. Unzählige wurden von in einem summenden Gewitter aus tödlichen Hieben niedergemacht. Wie eine Sense durch hohes Gras schneidet fuhren sie durch die Reihen und trieben ihre Feinde in eine heillose Flucht.
Doch auch Prinz Yriels Heer musste einen Blutzoll entrichten. Moravians Speere, die an der äussersten Flanke Seite an Seite mit den Dawikriegern fochten wurden praktisch ausgelöscht bis auf den letzten Mann. Doch waren es keine Druchi die ihren Untergang herbeiführten, nein, dafür reichte ihre Kampfkunst nicht aus. Im Wissen dessen, hetzten sie eine der furchtbarsten Kreaturen aus den Verliesen von Karond Kar um den Kampfgeist diese disziplinierten Krieger zu brechen. Trotz äusserster Entschlossenheit gelang es ihnen nicht die tobende Bestie aufzuhalten, die mit ihren Kiefern und Klauen die Reihen lichtete bis keiner mehr da war.
Auch Elorions Pfeile sind nicht mehr, trotz grossem Mut war ihre Kraft den wütenden Trollen nicht gewachsen und sie wurden von diesen Kreaturen regelrecht überrannt. Manchmal ist selbst die grösste Kampfkunst machtlos gegen rohe Gewalt.
Doch nicht nur das Volk der Asur tat sich auf dem Schlachtfeld hervor, auch die Krieger der Dawi sorgten dafür, dass die Feinde der Ordnung diesen Tag nicht so schnell vergessen werden. Ihre Schwarzpulverwaffen rissen tiefe Lücken in die feindlichen Reihen, die so dich beisammen standen, dass man sie kaum verfehlen konnte. So hielten die Donnerrohre eine schreckliche Ernte. Doch auch an Mut fehlte es keinem von ihnen, man sagt nicht umsonst: "es gibt Mut, Heldenmut und dann gibt es noch Zwergenmut." Und dieser war unübertroffen, so waren es die Sichelhaarigen, die den Tod Rivalions und der Löwengarde rächten. Diese grobschlächtigen, kurzgewachsenen und halbnackten Kriegern stürzten sich mit wirbelnden Äxten auf den Anführer der Grünhäute auf seinem Lindwurm und machten kurzen Prozess. Wie in einem Blutrausch zerhackten sie die Bestie und ihren Reiter und rannten siegestrunken und unter ohrenbetäubenden Gebrüll in die Reihen der Grünhäute. Ich tue mich zwar schwer damit, doch muss ich sagen, dass sie den Tag gerettet haben und im kritischsten Augenblick das Blatt gewendet haben. Doch Zwergen hat es noch nie an Kampfkraft und Mut gefehlt.
Eher glücklos dagegen waren die Panzerreiter der Bretoni, sie erlitten fürchterliche Verluste, erst gegen Ende der Kämpfe entfalteten sie ihre Macht und stürmten wie ein rollender Donner in die feindlichen Reihen. Nur wenig konnte dieser Welle Stahl und Pferdeleibern standhalten und so durchbrachen sie die feindlichen Reihen und ritten alles nieder was nicht schnell genug fliehen konnte.
So schliesse ich denn diesen Bericht, es war ein grosser Tag, ein Tag des Schwertes und gleichzeitig ein Tag der Trauer. Zwar haben die vereinten Heere den Sieg erkämpft, doch zu welchem Preis?
Die Macht der Kräfte der Ordnung schwindet, wie auch die Zahl der Asur schwindet, während die Kräfte der Zerstörung an Macht gewinnen.
Nur die Götter allein kennen den Ausgang.

Aus den Berichten Farandiels, Chronist der Zeitalter

Sonntag, 28. Dezember 2008

Oh du träger Sonntag

Ein Sonntag im Winter. An diesen Tagen bin ich meist sehr träge und habe kaum den Antrieb etwas zu tun, naja solange es nicht drängt. Für mich sind dies meist die Tage der inneren Einkehr, wo ich einfach mal den Gedanken freien Lauf und mich in derem Fluss treiben lasse. Gerade Heute war das wieder mal der Fall und ich kam irgendwie zu einer Art Erkenntnis die ich jedoch noch nicht in Worte fassen kann, auch wenn mein Geist enorm klar ist. Aber auch gestern, als mir das Leben an einem Tag, an dem ich mich voll meinem Hobby, dem Tabletop, gewidmet hatte, einen eingeklemmten Nerv im Nacken beschert hatte. Die Folge waren stechende Schmerzen bei fast jeder Bewegung von Schulter und Kopf. Hab ich wieder ein Glück, dachte ich an jenem Morgen, doch sollte es Abend werden bevor ich erkannte, dass diese schmerzhafte Angelegenheit auch ihr Gutes hatte. Der Schmerz verhinderte ein Absacken meiner Konzentration und zwang mich zur Ruhe. So konnte ich im Verlauf des Spiels die richtigen Entscheidungen fällen. Das war nicht immer so bei unseren Riesenspielen, die wir jährlich im Club veranstalten, im Gegenteil. Letztes Jahr war ich enorm genervt, regte mich über jeden Rückschlag auf und versaute mir selber die Freude am Spiel. Gestern hingegen konnte ich in aller Ruhe geniessen und Spass haben, ich war regelrecht gelöst.

Heute Morgen waren schien sich die Sache mit meinem Nacken wieder einigermassen eingerenkt zu haben, ich kann mittlerweile meinen Kopf wieder fast schmerzfrei drehen. Nach dem Aufstehen gönnte ich mir einen ruhigen Tag, schaltete kurz den Lappi ein um meine Mails zu checken. Mich traf schon fast der Schlag als ich unter den Facebookanfragen einen mir sehr bekannten Namen las, wies aussah hatte eine alte Schulfreundin, die ich schon seit Jahren nicht mehr gesehen habe, mich dort gefunden. Naja, gefunden auch nur, weil ich in der Freundesliste von einem unserer Stammtischteilnehmer war den sie kannte. Wie klein die Welt doch ist.
Ich werde sie mal kontaktieren, vielleicht schauen wir jeweils mal auf einen Kaffee vorbei und plaudern von den alten Zeiten als wir damals mit vielen anderen die Bühnen gerockt haben.
Mir kommen da auch noch die wüsten Bandweekends in dem abgelegenen Pfadfinderhaus in Hochwald in den Sinn, nüchtern blieb da keiner, aber ausgeartet ist es nie. Da kommt fast ein bisschen Wehmut auf. Das Leben geht weiter und nichts ist für die Ewigkeit, alles was bleibt ist die Erinnerung.

Freitag, 26. Dezember 2008

Der Tag der Abrechnung

Der Wind weht eigenartig, nicht das sanfte Streicheln wie sonst um diese Zeit. Launisch ist er Heute und wirkt beinahe unentschlossen, steht eine Veränderung im Weltengefüge an?
Die Stimmung im Heerlager ist angespannt, ein jeder Krieger weiss, dass die grosse Schlacht bevorsteht, doch was wird sie uns bringen? Die Ankunft der Phönixgarde heute morgen trug nicht dazu bei die Stimmung zu heben, es weiss jeder, dass man sie stets da antrifft wo die Kämpfe am schwersten toben und wo selbst gestandene Veteranen nur noch mit dem Mut der Verzweiflung kämpfen. Ihr Anblick ist wahrlich ehrfurcht gebietend und wo sie auftauchen herrscht Schweigen, Gespräche verstummen, Gesang verebbt.
Ein ziemlicher Kontrast, wenn ich an meine Begegnung mit den chraceanischen Kriegern denke. Derbe Scherze statt einheitlichem Schweigen, Erbitterte Entschlossenheit anstelle von unerschütterlichem Glauben an den Göttervater. Die Schlacht wird zeigen was sich bewähren wird.
Unsere Feinde sollen zahlreich sein, so erzählen es zumindest die Späher die es zum Lager zurückgeschafft haben, Legionen faulender Leichen, belebt durch pervertierte Magie. Horden von Grünhäuten haben sich dem stinkenden Heerzug angeschlossen und aus den Wäldern ertönen die Hörner der Kinder des Chaos. Man kann sich jetzt fragen was die Motivationen der einzelnen sind, aber es wurde schnell klar wer diese ungleichen Alliierten geeint haben konnte. Eine kleine Heerschar aus Nagaroth hat die Führung übernommen, hinter sowas können nur Druchi stecken. Doch das hat auch etwas gutes, die Anwesenheit der Druchi wird die Herzen der Krieger der Asur stärken, alle wissen was ihnen blüht, sollten sie versagen. Möge Asuryan ihnen beistehen, damit ihr Geist stark und ihre Sinne geschärft bleiben und möge Khaine dafür sorgen, dass ihre Waffenkunst Tod und Verderben in die Reihen unserer Feinde trägt.
Doch sind die Asur nicht alleine in diesem Kampf, wenn auch die Verbündeten seltsam sind, doch manchmal sind seltsame Verbündete besser als gar keine. Wobei, auf die Dawi könnte ich verzichten, bis in die frühen Morgenstunden hielten sich mich diese Nacht wach. Das obwohl sie ihren Lagerplatz abseits vom Hauptlager haben. Vor allem die gegröhlten Lieder der Sichelhaarigen waren eine einzige Beleidigung für eines jeden Ohr. Finstere Lieder die nur von Tod und Sterben handelten und nur von wüsten Trinksprüchen unterbrochen wurden. Es hat den Anschein, als ob sie die morgige Schlacht feiern und sich nichts sehnlicher wünschen als von ihrem Feuer verzehrt zu werden.
Ich kann Dawi nicht ausstehen, ihre Stimmen sind rauh, ihre Sprache, das Khazzalid, klingt wie herabpolterndes Geröll in einer Steinlawine und sie stinken, meist nach Bier.
Da sind mir die Menschen lieber, auch wenn sie nur wenig besser sind. Kurzlebige Geschöpfe, kaum bemerkt man sie, welken sie schon dahin, aber sie sind zahlreich ohne Ende. Darum ist es besser sie zum Freund zu haben, mögen sie sich auch für die Herren der Welt halten ohne auch nur den geringsten Funken von Verständnis für die grundlegenden Dinge des Weltengefüges zu haben. Doch die Macht ihrer gepanzerten Reiter werden wir morgen brauchen, mögen sie noch so primitiv sein, an Mut und Kampfkraft fehlt es ihnen nicht.
Stille herrscht jedoch im Süden, dort steht nur ein einziges Zelt und eine Ganze Armee steht darum gruppiert wie auf einem Kasernenhof. Kein Laut ist zu hören, keine Bewegung zu sehen. Aufgereiht stehen sie da und bewachen über den Tod hinaus ihren ewigen Herrn. Eine Armee die niemals schläft, niemals rasten muss, keiner Nahrung bedarf und dennoch existiert. Ein Abglanz des alten Nehekara, ein Land in dem die Toten wandeln und das Wort uralter Könige noch immer Gesetz ist. Ihre Motive sind mir schleierhaft, doch sie müssen mit den Jägern der Nacht zusammenhängen, womöglich eine uralte Feindschaft. Mehr kann ich dazu nicht sagen, ich wünschte ich hätte mehr Bücher an diesen trostlosen Ort mitgenommen.
Kein Vergleich dazu ist das lebendige Treiben der Geschuppten, in grösserer Zahl trafen auch sie vor einigen Tagen ein und auch ihre Motive liegen in den Nebeln der Zeitalter verborgen. Über sie kann ich nicht viel berichten, da nur wenige von ihnen sich einer zivilisierten Sprache bedienen können und auch dann gestalten sich die Dialoge sehr schwierig. Vor allem fühlt man sich in ihrer Nähe wie lebende Nahrung unter Raubtieren, ein jeder der kann geht ihnen aus dem Weg, was ihnen jedoch nicht mehr als recht scheint. In Hoeths Namen, ich werde nicht schlau aus ihnen.

Der Abend ist mittlerweile angebrochen, die Sonne legt sich bald zur Ruhe. Der morgige Tag wird Blutvergiessen bringen, soviel ist nun sicher. Die Krieger machen sich marschbereit für den nächsten Tag, noch einmal werden die Waffen überprüft, instruieren die Hauptleute ihre Untergebenen. Auch ich werde meine Sachen packen und mitziehen, doch werde ich von einem sicheren Ort aus die Ereignisse beobachten und sie niederschreiben, damit sich künftige Generationen ein Beispiel an den Erfolgen nehmen oder aus den Fehlern einer Niederlage lernen können.

Mögen die Götter mit uns sein, auch wenn morgen nur das Schwert allein entscheiden wird.

Aus den Berichten Farandiels, Chronist der Zeitalter

Mittwoch, 24. Dezember 2008

Ein verspätetes Stöckchen.

Endlich habe ich mal die Inspiration um ein Stöckchen anzunehmen, leider hatte ich zu vielen nicht viel zu sagen oder sie sagten mir nichts..

Welches Buch (oder DVD oder CD) würdest Du gerne

1. dem Papst
2. Freud
3. einem bestimmten Lehrer aus Deiner Schulzeit
4. einem Gentechniker
5. Eurer Mutter
6. Eurem Vater
7. einer beliebigen Person (bitte diese Person kurz in Worten beschreiben)

schenken? Und warum (Bitte einen kurze Beschreibung schreiben)?

Allen, die daran teilnehmen viel Freude damit.

1. Ein Blankobuch, alles andere wäre Verschwendung.

2. Die DVD von Pink Floyd the wall. Wäre sicher sehr interessant für ihn und noch interessanter wäre es seine Meinung darüber zu hören.

3. Das Leben der Gespenster von Javier Marias für meinen Klassenlehrer aus der Berufsschule, weil auch er darüber herzlich lachen könnte.

4. Die Insel des Dr. Morau von H.G. Wells.

5. Drachenläufer von Khaled Hosseini (weils einfach schön ist)

6. Der Zahir von Paulo Coelho, weil jeder Mensch Träume braucht und auch mal sich selbst verliert.

7. Für die Person, die glaubte schlauer als alle anderen zu sein gleich drei: Sunzi: die Kunst des Krieges, Yamamoto Tsunetomo: Hagakure, Inazo Nitobe: Bushido

Dienstag, 23. Dezember 2008

Wieder auf Kurs

Nach den ebenfalls turbulenten Tagen geht es im Forum wieder weiter, etwas aktiver als zuvor. Es ist schön viele User, die zuvor durch Abwesenheit und Schweigen geglänzt haben wiederzusehen und es wird auch wieder diskutiert. Wie ich erfahren habe war dies eine unbewusste Kollektivaktion, da viele von diesen Usern mit der Diskussionskultur einer gewissen Person aus dem Team nichts anfangen konnten, eingeschüchtert waren oder sich zu sehr vor den Kopf gestossen fühlten. Entweder man hat eine Community oder man hat sie gegen sich.

Was für Lehren ziehe ich daraus?

Ich kann es mir nicht leisten die Community in gewissen Dingen zu ignorieren, meine Entscheidung war richtig.

Beinahe hätten wir den alten Geist verloren, der dieses Forum und seine Community ausgemacht hat, aber an Hindernissen wächst man und gewisse Erfahrungen muss man einfach machen, so schlecht sie teilweise auch sind. Ich und andere haben die Lehren daraus gezogen und setzen das gelernte jetzt neu um.
Es wird weitergehen, auch wenn momentan sehr viel Desinformation betrieben wird und das auf einer sehr subversiven Ebene. Die Quelle nenne ich hier nicht, sie dürfte bekannt sein und ich werde mich nicht weiter mit ihr beschäftigen, das ist verlorene Zeit und Energie. Getroffene Hunde bellen halt, das ist nur natürlich.

Und wie wird es weitergehen? Bis zum neuen Jahr haben die meisten anderes zu tun, da sind noch Familie und Freunde, auch gibt es Leute die über die Festtage arbeiten müssen. Vorläufig keine Änderungen an bestehenden Strukturen, dafür wurde in den letzten zehn Monaten zuviel umgewälzt und über den Haufen geworfen. Stabilität ist nun das wichtigste.
Im neuen Jahr dann wieder und dann richtig und mit Schwung.